Landesrat der Eltern Brandenburg
Landesrat der Eltern Brandenburg

Herzlich Willkommen beim Landeselternrat Brandenburg!

Der Landesrat der Eltern (LER) ist die schulgesetzliche Vertretung der  Elternschaft.

Wir sind die im Schulgesetz verankerte Elternvertretung Brandenburg (LER). Jeder Kreiselternrat kann zwei stimmberechigte Elternsprecher in den LER entsenden. Auf unserer Internetseite finden Sie

 - Beschlüsse Landeselternrat Brandenburg und anderer Elterngremien, 

 - Bildungsnachrichten MBJS u.a.,

 - Informationen von und Kontaktdaten zu Elternsprecher Kreisräte,

 - Hinweise zu Elternberatung und Mitwirkung Schulen u. a.

Viel Spaß beim Stöbern, Ihr Wolfgang Seelbach!

Aufruf zur Sommerakademie

"Sehr geehrte Eltern, Sie ... sind auch dieses Jahr wieder herzlich eingeladen zu unserer

 

13. Sommerakademie für Eltern am 02.07.2016

im Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM)

in Ludwigsfelde-Struveshof, vor den Toren Berlins.

 

Ein Informationsvormittag und 8 Workshops am Nachmittag bieten eine große Auswahl an Themen und viele Gelegenheiten mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen.

Die Willkommenskultur an Schulen, verschiedene Erziehungsfragen sowie Elternmitwirkung in der Schule stehen dabei im Mittelpunkt.

Sie haben die Möglichkeit, Elternprojekte kennenzulernen, sich von Experten beraten zu lassen und aktuelle Tendenzen der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu diskutieren.

Das Angebot ist kostenfrei. Bei Bedarf kann auch eine qualifizierte Kinderbetreuung in Anspruch genommen werden. ...

 

Bitte melden Sie sich bis zum 17.06. 16 unter den im beigefügten Flyer genannten Kontakten an.

 

Freundliche Grüße
i.A.

Marion Rudelt"

 

 

Marion Rudelt

Schüler- und Elternpartizipation

Referat 43 "Qualifizierung /Weiterbildung"

Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg

14974 Ludwigsfelde-Struveshof

 

Tel.:         +49 3378 209-457

Fax:          +49 3378 209-409

E-Mail:    marion.rudelt@lisum.berlin-brandenburg.de

Internet: www.lisum.berlin-brandenburg.de

 

Im Angebot sind wieder Workshops zu verschiedenen Themen, wie z.B.
- Lernmotivation
- Meinungsäußerungen im Netz
- Pubertät
- Gestaltung einer Elternversammlung
- Motivation zur Elternbeteiligung u. a.

Sommerakademie 2. Juni 2016 im LISUM!
Flyer 2016.pdf
PDF-Dokument [498.8 KB]

Elternrat begrüßt Reform der Schulvisitation!

 

Die Qualität des Unterrichts ist eines der Hauptthemen der Arbeit des Landeselternrates in den letzten Jahren. Dabei spielt die Schulvisitation eine besondere Rolle, da sie von außen auf die Schule schaut und mit Qualitätskriterien den Schulen einen Spiegel vorsetzt.
Die Hauptkritikpunkte am Verfahren der Schulvisitationn in der Vergangenheit waren seitens der Eltern die Trennung von Analyse und Konsequenzen, "handverlesene" Interviewpartner aus der Elternschaft, sowie die mangelnde Beteiligung der Elternschaft an der Auswertung.

Am 21.5. hat die zuständige Referatsleiterin vor dem Landeselternrat die Veränderungen bei der Schulaufsicht präsentiert. Der Vortrag kam bei den Eltern gut an, denn die Neuaufstellung der Schulvisitation verspricht Besserung.

In Zukunft wird das Ziel der Schulvisitation nicht nur eine Datensammlung sein, sondern im Mittelpunkt stehen die Konsequenzen, die aus den Ergebnissen zu ziehen sind.

 

 --> Die Visitatoren, die sich mindestens 70% des Unterrichts angeschaut haben, Interviews mit allen Beteiligten geführt und Dokumente studiert haben, werden jetzt zusammen mit Schulleitung, Schulkonferenz und Schulaufsicht über Maßnahmen zur Verbesserung der Schule beraten.

 

 --> Die Interviewpartner aus der Elternschaft werden jetzt nach demm Zufallsprinzip ausgewählt. Damit soll u. a. gewährleistet werden, dass auch kritische Stimmen zu Wort kommen.

 

Weitere Verbesserungen:

 --> Starke Schulen werden in Zukunft nicht mehr so häufig besucht, auf schwache Schulen wird ein stärkeres Augenmerk gelegt und sie werden intensiver betreut.

 --> Schulen können Visitationen beantragen, aber auch bei laufenden Entwicklungsprojekten eine Verschiebung bewirken.

 --> Die Anzahl der Qualitätskriterien hat sich auf ca. 11 verringert, das Verfahren wird dadurch übersichtlicher.

 --> Fünf Kriterien werden von der Schule gewählt, so dass die Analyse noch punktgenauer auf die Situation vor Ort erstellt wird.

 

Es wird jetzt insbesondere von dem Engagement der Elternvertreter vor Ort und der Akzeptanz der neuen Regelungen durch die Schulleitung abhängen, ob die Elternschaft auch tatsächlich bei den Konsequenzen mitwirkt. Die Weichen sind jedenfalls gestellt!
 

Drohender Lehrermangel: Ministerium zieht alle Register!

 

Auf der letzten Sitzung zeigten sich die Mitglieder des LER beeindruckt von der Fülle an Maßnahmen, die der Staatssekretär präsentierte, um die drohende Lücke in der Lehrkräfteversorgung zu schließen. 

  • So wird durch Verhandlungen mit der Uni Potsdam die Anzahl der Studienplätze erhöht und passgenauer gestaltet.
  • Werbefaktoren sind: "Verbeamtung; Beschäftigungsgarantie; Pflichtstundenzahl; weiche Standortfaktoren: soziale Infrastruktur in BB; günstige Mieten; Nähe zu Metropolen wie Berlin, Dresden/Leipzig, Natur und Freizeit/Ostsee".
  • Die Internet-Kommunikation wird für potentielle Bewerber(innen) verbessert.
  • Verbesserung der Betreuungsinfrastruktur: Willkommenskultur u.a. in den Schulen sowie intensive persönliche Begleitung
  • "Buschprämie": Zulagenzahlung für Bewerber in peripheren Regionen
  • Verlängerung der Dienstzeit auf freiwilliger Basis
  • Weiterbeschäftigung von Dienstkräften in Altersteilzeit
  • Mehrarbeit: Vergütung vor Zeitausgleich
  • Bessere Bezahlung wird geprüft.
  • Mehr Ausbildungsplätze für Seiteneinsteiger

 

Parallel dazu wird ein Kommunales Infrastrukturprogramm aufgelegt, das den Kommunen insbesondere bauliche Verbesserungen erleichtern soll.

 

Derzeit geht es vor allem darum, passende Lehrkräfte für die vielen neuen Stellen zu finden.

 

Nichtsdestotrotz besteht der LER auf niedrigeren Klassenfrequenzen. Bei 20 Schüler(inne)n in einer Klasse können die Lehrkräfte sich einfach besser um alle kümmern.

 

Wolfgang Seelbach

 

siehe auch den Artikel in der Märkischen Oderzeitung

Schul-TÜV nur noch auf Antrag?

 

Elternsprecher fordert Entscheidungsrecht für Schulkonferenz!

 

Mehr unter "Unterrichtsqualität"

 

moz online: Problemschulen rücken in den Focus

 

Bild: MBJS

Engpässe bei der Lehrkräfteversorgung

In einzelnen Schulen unseres Landes gibt es immer wieder Probleme mit der Erteilung des regulären Unterrichts. Zwar konnten zum Halbjahr so gut wie alle Noten vergeben werden, doch deuten diese Einzelbeispiele darauf hin, wie es in einigen Jahren an den Schulen aussehen könnte, wenn die Universitäten weiterhin zu wenig ausbilden. Nach Angaben der GEW gehen 11 Tausend von 18 Tausend Lehrkräften in den nächsten 9 Jahren in Rente. Quereinsteiger und reaktivierte pensionierte Lehrkräfte können nur einen kleinen Teil des zukünftigen Bedarfs abdecken.

 

Als Beispiele seien Elsterwerda, Falkenberg, Neutrebbin und Stülpe genannt. Der Landeselternrat wird sich mit dem Ministerium im April ausführlich mit der Situation befassen.

Lausitzer Rundschau zu Grundschule Elsterwerda und Oberschule Falkenberg

moz online zu Neutrebbin

MAZ zur Grundschule Stülpe

online: Alles zum neuen Rahmenplan!

Hier der Link: der neue Rahmenplan , der 2017 eingeführt werden soll.

 

  • Alle Fächer, von Altgriechisch bis Wirtschaft
  • Kompetenzentwicklung,
  • fachübergreifende Konzepte,
  • Bildungs- und Erziehungsauftrag

 

Schulessen: "Macht Dampf":

Bundesernährungsminister ruft Eltern auf, aktiv zu werden und sich einzumischen. Eine Finanzierung des Aufschlags für mehr Qualität ist jedoch nicht vorgesehen.

Hier der Link zur Broschüre .

Quelle: tsp

Grundschullehrer werden knapp.

Offenbar wurde in Berlin jahrelang nicht am Bedarf ausgebildet. Eine Analyse des Tagesspiegel zeigt, dass in den nächsten Jahren an den Grundschulen ein dramatischer Engpass durch Pensionierungen entsteht. Das wirkt sich sicherlich auch negativ auf Brandenburg aus.

Baaske: Alle Zeugnisse vollständig!

Gute Nachrichten: In der heutigen Pressemitteilung des MBJS wird festgestellt, dass es "nach aktuellem Stand ... keine fehlenden Noten wegen Unterrichtsausfall geben" wird.

Der Landeselternsprecher hat noch letzte Woche über hohen Unterrichtsausfall an einzelnen Schulen berichtet. Dem Ministerium sind die Fälle bekannt. Offenbar ist es gelungen, die entsprechenden Leistungsbewertungen auch in schwierigen Situationen zu erteilen. Üblicherweise wird das durch Zusammenlegung von Klassen, Aufheben von Teilung, Einsatz von fachfremden Lehrkräften und ähnlichen Maßnahmen erreicht.

Der Landeselternrat wird in einem Gespräch mit dem Ministerium Problemfälle vortragen und sich über die Lehrkräftesituation informieren.

LER-Sprecher zeigt Verständnis für die Forderungen der GEW zur „Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes“

Die GEW hat recht, wenn sie die Attraktivität des Lehrerberufes steigern will. Angesichts der wachsenden Probleme, ausreichend Pädagog(inn)en zu finden, müssen junge Menschen stärker motiviert werden, den Lehrerberuf auszuüben. Hier der vollständige Text.

 

Kommen die neuen Lehrer nicht an?

Eigentlich war es ein gute Nachricht, dass letztes Jahr 145 neue Stellen "über den Durst" geschaffen wurden. Doch Elternvertreter berichten, dass an ihren Schulen davon nichts zu merken ist. Nach wie vor erscheint die Unterrichtsversorgung äußerst knapp. An einzelnen Schulen herrscht seit Monaten Lehrkräftemangel.

Wie passt das zusammen?

Der LER wird das auf einer der nächsten Sitzungen ansprechen und hat dazu das Ministerium eingeladen.

Wir würden uns über Berichte von Eltern aus den Schulen freuen!

Siehe auch: MAZ zum Unterrichstausfall in Stülpe

Auf eine Umfrage unter Elternvertretern gab es positive Rückmeldungen, aber in Einzelfällen auch Berichte über gravierende Unterrichtsausfälle.

Mehr dazu unter Themen - Lehrkräfte  und  Zur Situation in der Prignitz

Wolfgang Seelbach

Schulpsychologen gegen Regionalisierung

 

Der Verband der Schulpsychologen hat sich gegen Pläne ausgesprochen, die Schulpsychologie zukünftig den Kreisverwaltungen zu unterstellen. Mehr dazu hier: Thema Schulpsychologie.


Der Landesschulbeirat hat sich am 22.1.2016 gegen diese Pläne ausgesprochen. Beschluss des LSB 

LER unterstützt

Bündnis für Brandenburg

Der Landeselternrat (LER) hat auf seiner Sitzung am9.1.2016 ohne Gegenstimme bei wenigen Enthaltungen beschlossen, das "Bündnis für Brandenburg" zu unterstützen. Ziel des Bündnisses ist das Gelingen der "Integration der zu uns geflüchteten Menschen".

 

Die Ereignisse in Köln und anderen Großstädten zu Sylvester zeigen, dass insbesondere die Integration der jungen unbegleiteten Flüchtlinge eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Zeit sein wird.

 

Integration findet bei jungen Menschen wesentlich in Ausbildung und Schule statt. Wir werden deshalb in den Mitwirkungsgremien auf Kreis- und Landesebene den Stand der Beschulung von Flüchtlingen in Brandenburg thematisieren.

 

Weitere Informationen über das Ende November 2015 gegründete Bündnis für Brandenburg über diesen Verweis: http://buendnis-fuer-brandenburg.de/  .

Thema: Schulessen

 

Doku Fachtag Schulverpflegung jetzt online

 

Hier der Link: Dokumentation Fachtag im Netzwerk Schulverpflegung

 

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"Macht Dampf! - Für gutes Essen in Kita und Schule"

Cover der Broschüre "Macht Dampf! - Für gutes Essen in Kita und Schule" "Essen ist Vertrauenssache. Nehmen Sie es also gerne ganz genau mit der Ernährung Ihrer Kinder in der Kita oder in der Schule. Erkundigen Sie sich, was dort auf den Teller kommt – das ist Ihr gutes Recht. ..." Hier erfahren Sie mehr über die Kampagne des Ernährungsministers.

 

Schulsozialarbeit:

endlich mehr Stellen!

Die medienwirksame Kampagne des LER und anderer Gremien und Organisationen in den Jahren 2013 und 2014 zeigt erste Erfolge. 2015 gab es nach Jahren des Stillstandes wieder einen deutlichen Zuwachs an Stellen für Schulsozialarbeit.

Mehr dazu hier 

Bildnachweis

Neukonstituierung des Landeselternrates

Am 28.11. hat sich der neue LER konstituiert. Dabei setzen die Elternsprecher auf Kontinuität. Der alte Vorstand mit dem Sprecher Wolfgang Seelbach und den Stellvertreterinnen Silke Löwe und Ulrike Schwenter wurden wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Jan Alexy aus OHV, der für den im Juli 2015 ausgeschiedenen Andreas Menzel nachrückt.

Da es großes Interesse an einer Mitarbeit im Vorstand gibt, wurde ein "erweiterter Vorstand" gebildet, der die gewählten Mitglieder des LSB miteinbezieht. Der Vorstand besteht jetzt aus 9 Mitgliedern.

In einem 4-stündigen Wahlmarathon wurden die 8 Mitglieder des Landesschulbeirates, die 7 Mitglieder des Bundeselternrates und weitere 8 Mitglieder in diverse Ausschüsse und Räte entsandt - jeweils mit den dazugehörigen Stellvertreter(inne)n.

Inhaltlich will sich der LER neben dem Tagesgeschäft zunächst mit den Positionen des BER zur Inklusion, den Plänen zur Regionalisierung der Schulpsychologie und den neuen Rahmenplänen auseinandersetzen. (Bildquelle: MBJS)

Schulessen: Neues Gütesiegel!

Flüchlingskinder unterstützen! 

 

Häufig sind Lehrkräfte mit der Beschulung von Flüchtlingskindern überfordert und es gibt zu wenig Personal dafür. Das ergab eine Umfrage auf der letzten Sitzung des Landeselternrates. Aber es gibt auch positive Beispiele. Dort wo Eltern sich engagieren, ist oft mehr möglich als gedacht. (Foto: mbjs)       Informationen des MBJS

 

Handreichungen der RAA Brandenburg                       Internetseite der RAA 

 

Elternbriefe: Jahresrückblick, Klausurnoten, Schuljahresbeginn, Sozialarbeit an Schulen, Leistungsvergleiche, Politiker an Schulen, Bildungsmilliarden vom Bund ...

??NOCH FRAGEN??

Kurze Antworten auf häufige Fragen: F.A.Q.      Beratungsangebote: Elternberatung.

 

Warum Geld verschenken? Was viele nicht wissen:

Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket

 

oder per Mail an mitwirkung@mbjs.brandenburg.de

bzw. direkt an den Sprecher des LER wolfgang.seelbach@t-online.de .

Klassenkasse aufbessern?
Hier gibt es wertvolle Tipps!
Flyer, Neue Masche für Schulklassen.pdf
PDF-Dokument [943.7 KB]

Sitzungstermine des LER 2016, Sondersitzungen vorbehalten:

9.1., 20.2., 9.4., 21.5., 25.6., 24.9., 12.11.

Der LSB tagt planmäßig immer 14 Tage danach.

Verweise:

informative und leicht verständliche Broschüre des MBJS Alles zur Mitwirkung
Elternqualifizierung für Mitwirkung
Landesverband schulischer Fördervereine
Integration der zu uns Geflüchteten
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg
Elternuni 2007 - 2013
AWO-Broschüre des Projektbeirates Inklusion
Bundeselternvertretung Kitas
Bildungsministerium Brandenburg

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