Landesrat der Eltern Brandenburg
Landesrat der Eltern Brandenburg

Herzlich Willkommen beim Landeselternrat Brandenburg!

Der Landesrat der Eltern (LER) ist die schulgesetzliche Vertretung der  Elternschaft.

Wir sind die im Schulgesetz verankerte Elternvertretung Brandenburg (LER). Jeder Kreiselternrat kann zwei stimmberechigte Elternsprecher in den LER entsenden. Auf unserer Internetseite finden Sie

 - Beschlüsse Landeselternrat Brandenburg und anderer Elterngremien, 

 - Bildungsnachrichten MBJS u.a.,

 - Informationen von und Kontaktdaten zu Elternsprecher Kreisräte,

 - Hinweise zu Elternberatung und Mitwirkung Schulen u. a.

Viel Spaß beim Stöbern, Ihr Wolfgang Seelbach!

Schulanfang: Fahrt vorsichtig!

 

Der Landeselternrat ruft alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Autofahrer auf, zum Schuljahresanfang besonders vorsichtig zu fahren.

 

Die Schulanfänger gehen jetzt nicht mehr den vertrauten Weg zur Kita, sondern müssen die neuen Schulwege erst erkunden.

 

Den Eltern der Schulanfänger gibt der LER den Rat, nach Möglichkeit auf das „Eltern-Taxi“ zu verzichten und von Anfang an die Kinder auf dem Wege zu begleiten, den sie später auch selbständig gehen werden. Der eigenständige Schulweg ist für das Selbstbewusstsein von großer Bedeutung.

 

Dazu Wolfgang Seelbach: „Begleiten Sie Ihre Kinder auf dem späteren Schulweg! Dann können Sie auch später den Zeitpunkt besser erkennen, wann die Kinder alleine zurecht kommen und keine Begleitung mehr brauchen.

 

Sollte es aus organisatorischen Gründen nicht vermeidbar sein, die Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, wäre es sinnvoll, die Kinder nicht direkt vor dem Schultor abzusetzen, sondern eine gewisse Strecke selbständig gehen zu lassen.“

Mehr Schüler - mehr Lehrer!
Zahlen und Fakten des Bildungsministeriums zum neuen Schuljahr
100_16_Schulstart 2016-17_160901.pdf
PDF-Dokument [174.9 KB]

Müssen wir uns auf eine pädagogische Notversorgung einstellen?

Seiteneinsteiger waren in der Vergangenheit wichtige Lückenfüller in Mangelfächern und haben in vielen Fällen den Unterricht attraktiver gestaltet.

Doch als Regelversorgung sind sie nicht geeignet, da ihnen in der Regel die pädagogische Qualifikation fehlt. In Schulamt Neurppin stellt nach Presseberichten 40% Quereinsteiger ein.  Mehr dazu hier.

Zur Situation der Seiteneinsteiger 2016/17 eine Information des MBJS

7. parentum-ELTERN+SCHÜLERTAG für die Berufswahl

am 27. September im Kleist Forum in Frankfurt/Oder 

Schwerpunkt "Digitalisierung in der Bildung" im "zwd-Politikmagazin"

Mit Beiträgen von Prof. Gerald Hüther, Wolfgang Seelbach, Landeselternsprecher Brandenburg, Dr. Ilka Hoffmann, GEWUdo Beckmann, VBEProf.'in Dr. Susanne Lin-Klitzing, Uni Marburg u.a.

mehr unter Themen - Medienbildung

entspannte Einschulung

Grundschullehrerin rät zur Einschulung: Eltern, entspannt euch! mehr unter Thema Einschulung

Adressen und Telefonnummern für Unterstützung:

 

Beim Verein „Nummer gegen Kummer“  sind die Kinder- und Jugendtelefone montags bis samstags von 14.00 bis 20.00 Uhr gebührenfrei telefonisch zu erreichen: 0800 – 111 0 333; www.nummergegenkummer.de

 

Adressen und Telefonnummern von Erziehungs- und Familienberatungsstellen: www.lag-bb.de/beratungsstellen.htm  

 

Die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen sind über die staatlichen Schulämter erreichbar www.schulaemter.brandenburg.de

 

Land fördert Schulzentren

Schulzentren entstehen durch Zusammenschluss von 2 oder mehreren Schulen, z.B. einer Grund- und einer Oberschule. Das müssen die Schulträger vor Ort entscheiden, wird aber vom Land unterstützt.

Mehr dazu hier 

HVL: Schulzuweisungen sorgen für Empörung

Zusagen werden wieder zurückgenommen. Neue Buslinien müssen eingereichtet werden, weil Kapazitäten im berlinnahen Raum fehlen ...

Mehr dazu hier

PM: Elternpetition, Gesamtschulpläne auf der Kippe!

Seit Jahren kann der Bedarf an Gesamtschulplätzen nicht befriedigt werden, immer wieder werden Kinder auf andere Schulen verschoben. In Potsdam-Mittelmark werden jetzt sogar Pläne für eine neue Gesamtschule wieder in Frage gestellt. Eine Petition von Eltern der betroffenen Grundschulen soll das verhindern. Hier können Sie abstimmen.
Mehr Infos dazu hier.

 

Klassenfrequenzen: Forderungen des LER

Der LER positioniert sich.

Mehr Studienplätze für das Lehramt benötigt!

Stellungnahme des LER zur Petition "Wir brauchen mehr Lehrer"

MOL lenkt bei Schülerbeförderung ein.

Nach Protesten hat der Kreis MOL die Finanzierung der Schülerbeförderung für Sehbehinderte und Blinde voraussichtlich doch wieder übernommen. Das löst jedoch nicht die Problem anderer Kinder mit Förderbedarf. Mehr dazu hier.

Siehe auch Artikel in der moz.

 

Zu wenig Lehramtsstudenten: Steuern wir auf einen neuen Bildungsnotstand zu?

Jahr für Jahr werden in Brandenburg ca. 1000 neue Lehrkräfte benötigt. Das Land bildet aber nur 300 aus. Andere Bundesländer werden in Zukunft sicherlich nicht mehr so viel "liefern". Ausländische Kräfte und Quereinsteiger können auch nicht die Lösung sein, sie sollten ergänzend dazu kommen,aber nicht flächendeckend Löcher stopfen.


Der Landeselternrat fordert deshalb, dass umgehend die Lehramtsstudienplätze bedarfsgerecht aufgestockt werden.

 

Mehr zum Thema in der MAZ  "Zeit wird knapp. Es fehlen 400 Lehrer" und auf der Seite der Online-Petition "Wir brauchen mehr Lehrer!".

Sicht auf ganz Deutschland: Presse zum aktuellen Bildungsbericht 2016
in der taz   in der MoPo  Kommentar Tagesspiegel    Artikel Tagesspiegel  

 

Elternrat begrüßt Reform der Schulvisitation!

 

Die Qualität des Unterrichts ist eines der Hauptthemen der Arbeit des Landeselternrates in den letzten Jahren. Dabei spielt die Schulvisitation eine besondere Rolle, da sie von außen auf die Schule schaut und mit Qualitätskriterien den Schulen einen Spiegel vorsetzt.
Die Hauptkritikpunkte am Verfahren der Schulvisitationn in der Vergangenheit waren seitens der Eltern die Trennung von Analyse und Konsequenzen, "handverlesene" Interviewpartner aus der Elternschaft, sowie die mangelnde Beteiligung der Elternschaft an der Auswertung.

Am 21.5. hat die zuständige Referatsleiterin vor dem Landeselternrat die Veränderungen bei der Schulaufsicht präsentiert. Der Vortrag kam bei den Eltern gut an, denn die Neuaufstellung der Schulvisitation verspricht Besserung.

In Zukunft wird das Ziel der Schulvisitation nicht nur eine Datensammlung sein, sondern im Mittelpunkt stehen die Konsequenzen, die aus den Ergebnissen zu ziehen sind.

 

 --> Die Visitatoren, die sich mindestens 70% des Unterrichts angeschaut haben, Interviews mit allen Beteiligten geführt und Dokumente studiert haben, werden jetzt zusammen mit Schulleitung, Schulkonferenz und Schulaufsicht über Maßnahmen zur Verbesserung der Schule beraten.

 

 --> Die Interviewpartner aus der Elternschaft werden jetzt nach demm Zufallsprinzip ausgewählt. Damit soll u. a. gewährleistet werden, dass auch kritische Stimmen zu Wort kommen.

 

Weitere Verbesserungen:

 --> Starke Schulen werden in Zukunft nicht mehr so häufig besucht, auf schwache Schulen wird ein stärkeres Augenmerk gelegt und sie werden intensiver betreut.

 --> Schulen können Visitationen beantragen, aber auch bei laufenden Entwicklungsprojekten eine Verschiebung bewirken.

 --> Die Anzahl der Qualitätskriterien hat sich auf ca. 11 verringert, das Verfahren wird dadurch übersichtlicher.

 --> Fünf Kriterien werden von der Schule gewählt, so dass die Analyse noch punktgenauer auf die Situation vor Ort erstellt wird.

 

Es wird jetzt insbesondere von dem Engagement der Elternvertreter vor Ort und der Akzeptanz der neuen Regelungen durch die Schulleitung abhängen, ob die Elternschaft auch tatsächlich bei den Konsequenzen mitwirkt. Die Weichen sind jedenfalls gestellt!
 

Drohender Lehrermangel: Ministerium zieht alle Register!

 

Auf der letzten Sitzung zeigten sich die Mitglieder des LER beeindruckt von der Fülle an Maßnahmen, die der Staatssekretär präsentierte, um die drohende Lücke in der Lehrkräfteversorgung zu schließen. 

  • So wird durch Verhandlungen mit der Uni Potsdam die Anzahl der Studienplätze erhöht und passgenauer gestaltet.
  • Werbefaktoren sind: "Verbeamtung; Beschäftigungsgarantie; Pflichtstundenzahl; weiche Standortfaktoren: soziale Infrastruktur in BB; günstige Mieten; Nähe zu Metropolen wie Berlin, Dresden/Leipzig, Natur und Freizeit/Ostsee".
  • Die Internet-Kommunikation wird für potentielle Bewerber(innen) verbessert.
  • Verbesserung der Betreuungsinfrastruktur: Willkommenskultur u.a. in den Schulen sowie intensive persönliche Begleitung
  • "Buschprämie": Zulagenzahlung für Bewerber in peripheren Regionen
  • Verlängerung der Dienstzeit auf freiwilliger Basis
  • Weiterbeschäftigung von Dienstkräften in Altersteilzeit
  • Mehrarbeit: Vergütung vor Zeitausgleich
  • Bessere Bezahlung wird geprüft.
  • Mehr Ausbildungsplätze für Seiteneinsteiger

 

Parallel dazu wird ein Kommunales Infrastrukturprogramm aufgelegt, das den Kommunen insbesondere bauliche Verbesserungen erleichtern soll.

 

Derzeit geht es vor allem darum, passende Lehrkräfte für die vielen neuen Stellen zu finden.

 

Nichtsdestotrotz besteht der LER auf niedrigeren Klassenfrequenzen. Bei 20 Schüler(inne)n in einer Klasse können die Lehrkräfte sich einfach besser um alle kümmern.

 

Wolfgang Seelbach

 

siehe auch den Artikel in der Märkischen Oderzeitung

Bild: MBJS

Engpässe bei der Lehrkräfteversorgung

In einzelnen Schulen unseres Landes gibt es immer wieder Probleme mit der Erteilung des regulären Unterrichts. Zwar konnten zum Halbjahr so gut wie alle Noten vergeben werden, doch deuten diese Einzelbeispiele darauf hin, wie es in einigen Jahren an den Schulen aussehen könnte, wenn die Universitäten weiterhin zu wenig ausbilden. Nach Angaben der GEW gehen 11 Tausend von 18 Tausend Lehrkräften in den nächsten 9 Jahren in Rente. Quereinsteiger und reaktivierte pensionierte Lehrkräfte können nur einen kleinen Teil des zukünftigen Bedarfs abdecken.

 

Als Beispiele seien Elsterwerda, Falkenberg, Neutrebbin und Stülpe genannt. Der Landeselternrat wird sich mit dem Ministerium im April ausführlich mit der Situation befassen.

Lausitzer Rundschau zu Grundschule Elsterwerda und Oberschule Falkenberg

moz online zu Neutrebbin

MAZ zur Grundschule Stülpe

online: Alles zum neuen Rahmenplan!

Hier der Link: der neue Rahmenplan , der 2017 eingeführt werden soll.

 

  • Alle Fächer, von Altgriechisch bis Wirtschaft
  • Kompetenzentwicklung,
  • fachübergreifende Konzepte,
  • Bildungs- und Erziehungsauftrag

 

LER unterstützt

Bündnis für Brandenburg

Der Landeselternrat (LER) hat auf seiner Sitzung am9.1.2016 ohne Gegenstimme bei wenigen Enthaltungen beschlossen, das "Bündnis für Brandenburg" zu unterstützen. Ziel des Bündnisses ist das Gelingen der "Integration der zu uns geflüchteten Menschen".

 

Die Ereignisse in Köln und anderen Großstädten zu Sylvester zeigen, dass insbesondere die Integration der jungen unbegleiteten Flüchtlinge eine der wichtigsten Herausforderungen der nächsten Zeit sein wird.

 

Integration findet bei jungen Menschen wesentlich in Ausbildung und Schule statt. Wir werden deshalb in den Mitwirkungsgremien auf Kreis- und Landesebene den Stand der Beschulung von Flüchtlingen in Brandenburg thematisieren.

 

Weitere Informationen über das Ende November 2015 gegründete Bündnis für Brandenburg über diesen Verweis: http://buendnis-fuer-brandenburg.de/  .

Neukonstituierung des Landeselternrates

Am 28.11. hat sich der neue LER konstituiert. Dabei setzen die Elternsprecher auf Kontinuität. Der alte Vorstand mit dem Sprecher Wolfgang Seelbach und den Stellvertreterinnen Silke Löwe und Ulrike Schwenter wurden wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Jan Alexy aus OHV, der für den im Juli 2015 ausgeschiedenen Andreas Menzel nachrückt.

Da es großes Interesse an einer Mitarbeit im Vorstand gibt, wurde ein "erweiterter Vorstand" gebildet, der die gewählten Mitglieder des LSB miteinbezieht. Der Vorstand besteht jetzt aus 9 Mitgliedern.

In einem 4-stündigen Wahlmarathon wurden die 8 Mitglieder des Landesschulbeirates, die 7 Mitglieder des Bundeselternrates und weitere 8 Mitglieder in diverse Ausschüsse und Räte entsandt - jeweils mit den dazugehörigen Stellvertreter(inne)n.

Inhaltlich will sich der LER neben dem Tagesgeschäft zunächst mit den Positionen des BER zur Inklusion, den Plänen zur Regionalisierung der Schulpsychologie und den neuen Rahmenplänen auseinandersetzen. (Bildquelle: MBJS)

Flüchlingskinder unterstützen! 

 

Häufig sind Lehrkräfte mit der Beschulung von Flüchtlingskindern überfordert und es gibt zu wenig Personal dafür. Das ergab eine Umfrage auf der letzten Sitzung des Landeselternrates. Aber es gibt auch positive Beispiele. Dort wo Eltern sich engagieren, ist oft mehr möglich als gedacht. (Foto: mbjs)       Informationen des MBJS

 

Handreichungen der RAA Brandenburg                       Internetseite der RAA 

 

Elternbriefe: Jahresrückblick, Klausurnoten, Schuljahresbeginn, Sozialarbeit an Schulen, Leistungsvergleiche, Politiker an Schulen, Bildungsmilliarden vom Bund ...

??NOCH FRAGEN??

Kurze Antworten auf häufige Fragen: F.A.Q.      Beratungsangebote: Elternberatung.

 

Warum Geld verschenken? Was viele nicht wissen:

Informationen zum Bildungs- und Teilhabepaket

 

oder per Mail an mitwirkung@mbjs.brandenburg.de

bzw. direkt an den Sprecher des LER wolfgang.seelbach@t-online.de .

Klassenkasse aufbessern?
Hier gibt es wertvolle Tipps!
Flyer, Neue Masche für Schulklassen.pdf
PDF-Dokument [943.7 KB]

Sitzungstermine des LER 2016, Sondersitzungen und kurzfristige Änderungen vorbehalten:

9.1., 20.2., 9.4., 21.5., 25.6., 24.9., 12.11.2016 und 2017: 25.2., 29.4., 10.6., 9.9., 7.10., 25.11.

Der LSB tagt am 8.10.2016 und 2017: 11.3., 6.5., 17.6., 16.9., 14.10., 2.12.  

Verweise:

Elternqualifizierung vom LISUM
Newsletter-Partizipation 2016-01.pdf
PDF-Dokument [3.0 MB]
informative und leicht verständliche Broschüre des MBJS Alles zur Mitwirkung
Elternqualifizierung für Mitwirkung
Landesverband schulischer Fördervereine
Integration der zu uns Geflüchteten
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg
Elternuni 2007 - 2013
AWO-Broschüre des Projektbeirates Inklusion
Bundeselternvertretung Kitas
Bildungsministerium Brandenburg

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