Landesrat der Eltern Brandenburg
Landesrat der Eltern Brandenburg

Häufige Fragen an den Landeselternrat (LER)

In der Folge finden Sie einfache Antworten auf Fragen, die immer wieder in der Gremienarbeit auftauchen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Die unterstrichenen Verweise im Text führen Sie direkt zu den entsprechenden Paragrafen des Schulgesetzes. Manchmal sind die Dinge komplizierter. Dann wenden Sie sich am besten an uns oder das Ministerium. Hilfreich ist in jedem Fall, vorher das Schulgesetz zu lesen.

 

Frage: Wer sitzt in der Elternkonferenz (EK)?

Antwort: Die jeweils zwei Elternsprecher aus allen Klassen bilden die Elternkonferenz einer Schule. 

 

Frage: Dürfen Elternsprecher auch an Zensurenkonferenzen teilnehmen?

Antwort: Elternsprecher ja, Schülersprecher nicht.

 

Frage: Müssen Mitglieder des Kreiseltenrates (KER) auch gleichzeitig Elternsprecher sein?

Antwort: Nein. Es reicht aus, wenn sie ein Kind an einer staatlichen Schule in Brandenburg haben. Die Elternkonferenz (EK) wählt den Vertreter/die Vertreterin für den Kreiselternrat (KER) aus der gesamten Elternschaft der Schule aus.

 

Frage: Müssen Mitglieder des Landeselternrats (LER) auch im KER sein?

Antwort: Ja. Die Mitglieder eines Kreiselternrates delegieren aus ihren Reihen die beiden Mitglieder des Landeselternrates. Entsprchend müssen die Eltern-Mitglieder des LSB auch stimmberechtigte Mitglieder im LER sein.

 

Frage: Wer lädt zu Gremiensitzungen ein?

Antwort: In der Regel lädt der Sprecher/die Sprecherin bzw. der/die Vorsitzende ein und schlägt die Tagesordnung vor. Bei konstituierenden Sitzungen übernehmen das die Ämter (Schulleitung bei Elternkonferenz, Schulamt bei KER und Ministerium bei LER). Wenn 20% der Mitglieder eine Sitzung verlangen, muss eingeladen werden. Schulleitung bzw. Schulbehörden können auch einladen.

 

Frage: Was mache ich, wenn der Sprecher oder Vorsitzende "abgetaucht" ist oder nicht mehr das Vertrauen genießt?

Antwort: Wenn er zurücktrittt, reicht eine einfache Mehrheit der Stimmberechtigten für die Wahl eines Nachfolgers. Tritt er nicht zurück, muss vorher eine Abwahl erfolgen. Dabei müssen mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein.

 

Frage: Welche Rechte haben Stellvertreter/innen?

"Für alle zu wählenden Personen wird eine Stellvertreterin oder Stellvertreter gewählt." [Schulgesetz §78 (6) ]

Die stellvertretenden Mitglieder haben dann Stimmrecht, wenn das ordentliche Mitglied fehlt. Sie können nicht als Sprecher/in oder Stellvertretende/r Sprecher/in des Gremiums gewählt werden.

 

Frage: Was ist, wenn ich keine Kinder mehr an einer Brandenburger Schule habe?

Dann enden sofort alle Mitgliedschaften: Elternkonferenz, KER, KSB, LER, LSB. Das gilt auch bei Wechsel in einen anderen Kreis.

 

Frage: Muss ich das Gremium verlassen, wenn mein Kind 18 wird und an der Schule bleibt?

Nein, die Mitgliedschaft endet dann erst am Ende der Wahlperioade. 

 

Frage: Sind die Sitzungen öffentlich?

Antwort: Nein, das gilt auch für die Protokolle. Allerdings wird von den Gremienvertretern erwartet, dass sie über die Sitzungen Bericht erstatten. Der Sprecher/die Sprecherin bzw. der/die Vorsitzende ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und informiert im Rahmen der Beschlüsse.



 

Frage: Wann muss der KSB angehört werden?

Antwort: laut Schulgesetz bei:

  • Schulentwicklungsplanung des Kreises,
  • Errichtung, Änderung und Auflösung von Schulen im Kreis,
  • Festlegung und Veränderung von Schulbezirken für Schulen des Kreises, soweit sie nicht von dem für     Schule zuständigen Ministerium festgelegt werden,
  • Schulbaumaßnahmen des Kreises sowie
  • Grundsätze der Schülerbeförderung.

 

 

Frage: Wo finde ich die Visitationsberichte zu den Schulen?

Nicht alle Schulen veröffentlichen die Berichte des "Schul-TÜV" auf ihrer Homepage. Verwenden Sie die Schulportraits ( http://www.bildung-brandenburg.de/schulportraets/ ), dort befindet sich ein Link zum jeweiligen Kurzbericht der ausgewählten Schule.

 

Gremienbroschüre des MBJS

Schulgesetz Brandenburg

 

weitere Dokumente:

Info zu Abschlüssen an der Gesamtschule
Mein_Zeugnis_an_der_Gesamtschule.pdf
PDF-Dokument [212.3 KB]
Mustergeschäftsordnung für den Kreisschulbeirat
Anlage_3_01.pdf
PDF-Dokument [77.2 KB]
Kommentar zur Mitwirkung auf dem Bildungsserver
mit_schrittweise.pdf
PDF-Dokument [182.2 KB]

Link zum Kommentar "Was ist Mitwirkung im Schulwesen?"

2015/16: Zahlen und Fakten

 

"Stabiles Schulnetz im Land Brandenburg

Schülerzahlen im Schuljahr 2015/16 leicht gestiegen

Schülerzahlen (Datengrundlage: MBJS-Schülermodellrechnung 2014)

Im Schuljahr 2015/16 besuchen im Land Brandenburg etwa 273.00 Schülerinnen und Schüler* die Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft, im zurückliegenden Schuljahr 2014/15 waren es rund 271.000. Damit erhöht sich die Gesamtschülerzahl um etwa 2.000 Schülerinnen und Schüler. 

  • Primarstufe: rund 118.500 Schülerinnen und Schüler (etwa 300 mehr als Vorjahr)
  • Einschulungen: rund 21.000
  • Sekundarstufe I:  die Schülerzahlen gehen auf rund 80.000 Schülerinnen und Schüler leicht zurück
  • gymnasiale Oberstufe: Schülerzahlenanstieg um etwa 2.000 auf 25.500 Schülerinnen und Schüler
  • Berufliche Schulen: (ohne berufliche Gymnasien) rund 40.500 Jugendliche
  • Förderschulen: rund 8.500 Schülerinnen und Schüler

*Alle Zahlen beruhen auf der Schülermodellrechnung vom Februar 2014. Es wird erwartet, dass die tatsächliche Anzahl der Schülerinnen und Schüler höher ausfallen als in der Modellrechnung angenommen, insbesondere aufgrund der steigenden Anzahl von Kindern aus Asylbewerber- und Flüchtlingsfamilien. Genauere Schülerzahlen werden Ende September zur Verfügung stehen.

Lehrkräfte: Einstellung von 1.100 neuen Lehrkräften (unbefristet/entfristet und befristet)

  • Insgesamt unterrichten etwa 18.000 Lehrerinnen und Lehrer an Brandenburgs Schulen in öffentlicher Trägerschaft.

Schulnetz der öffentlichen Schulen

Im Schuljahr 2015/16 gibt es 741 Schulen in öffentlicher Trägerschaft:

  • 402 Grundschulen
  • 118 Oberschulen, darunter 34 mit Grundschulteil
  •   21 Gesamtschulen, darunter 1 mit Grundschulteil
  •   76 Gymnasien
  •   25 berufliche Schulen inkl. 17 beruflicher Gymnasien
  •   82 Förderschulen
  •   17 Einrichtungen des Zweiten Bildungsweges

Schulen in freier Trägerschaft

Im Schuljahr 2015/16 gibt es 175 Schulen in freier Trägerschaft:

  • 63 Grundschulen,
  • 29 Gymnasien,
  • 16 Gesamtschulen
  • 25 Gymnasien"

Quelle: MBJS

Verweise:

Elternqualifizierung vom LISUM Stand Jan 2017
Newsletter-Partizipation 2016-01.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
informative und leicht verständliche Broschüre des MBJS Alles zur Mitwirkung
Elternqualifizierung für Mitwirkung
Landesverband schulischer Fördervereine
Integration der zu uns Geflüchteten
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg
Elternuni 2007 - 2013
AWO-Broschüre des Projektbeirates Inklusion
Bundeselternvertretung Kitas
Bildungsministerium Brandenburg

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