Landesrat der Eltern Brandenburg
Landesrat der Eltern Brandenburg

Transparenz ist für uns wichtig. Deshalb stellen wir hier einen wesentlichen Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit mit den entsprechenden Verweisen vor. Fernseh- und Rundfunkauftritte sind aus technischen Gründen nicht immer erfasst. Für ältere Einträge verwenden Sie bitte den Link "Pressespiegel 2011 bis Juni 2013" und "Pressespiegel Juni bis Nov 2013".

MAZ 23.3.2017: Weniger Leistungskurse. Weg zum Abi wird reformiert

Elternsprecher begrüßt Reform der Reform

Auch Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats, war bei den Gesprächen dabei. Er begrüßte die Novelle. „Das ist ein Signal der Vernunft“, sagte er der MAZ. „Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, wenn sich Schüler auf zwei Schwerpunkte konzentrieren.“ Die Ausweitung auf fünf Leistungskurse habe dazu geführt, dass manche Schüler angesichts der Stofffülle, die in kurzer Zeit durchgenommen wurde, demotiviert worden seien.

MAZ 2.3.2017 "Das Elternhaus spielt eine große Rolle"

Die Brandenburger Schulen sind beim Thema Chancengerechtigkeit nur Mittelmaß.  ... Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landesrats der Eltern Brandenburg: "Wir fordern den Ausbau der Ganztagsschulen, individuelle Förderung und Hausaufgabenbetreuung, um die soziale Schere zu schließen."

MAZ 15.2.2017 Keine Noten mehr für Zweitklässler

Beispiel: „Ben kennt die Regeln der Zeichensetzung und hat Kommas richtig gesetzt.“

Solche Beurteilungen kommen bei Eltern auch ganz gut an, weiß Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats, zu berichten. „Die Erfahrung zeigt, dass nach einer Eingewöhnungsphase Eltern und Schüler immer mehr auf die verbale Beurteilung achten“, sagt er. Allerdings befürwortet er ein „Nebeneinander von klassischen Ziffernnoten und verbalen Beurteilungen, die vor allem Hinweise auf die Stärken und Schwächen bezüglich des Unterrichtsstoffes geben“.

Diskussion um G9: "Theater des Westens"
Artikel in der Süddeutschen Zeitung zu "G8" im Osten
G8 Sueddeutsche.pdf
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13.2.2017 Süddeutsche Zeitung "Die Debatte der anderen"

 

... Vier Jahrzehnte lang wurden Schüler in der DDR in zwölf Jahren zum Abitur geführt. So ist der Begriff Turbo-Abi für G 8 im Osten ein Fremdwort: Abi, das ist nach zwölf Jahren. "Es wird als bewährt empfunden", sagt Wolfgang Seelbach vom Brandenburger Landeselternrat. ...

 

Zudem gibt es in einigen Ländern eine Alternative, auf die auch der Landeselternrat in Brandenburg verweist: die Möglichkeit, in 13 Jahren an Gesamtschulen und Oberstufenzentren das Abitur zu machen. "Die Gesamtschule hat hier einen guten Ruf und wird gern gewählt", sagt Elternsprecher Seelbach, "wir finden diese Zweigleisigkeit vernünftig."

Artikel in der MAZ zum Gemeinsamen Lernen im Havelland, 11.2.2017
MAZ Gemeinsames Lernen 001 (1).jpg
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MAZ 23.1.2017: Schulleiter fordern weniger Leistungskurse

"Die umstrittene Oberstufenreform soll in Teilen wieder rückabgewickelt werden. Das fordert die Vereinigung der Brandenburgischen Gymnasialschulleiter in einer Stellungnahme. Konkret fordern sie die Verringerung der Leistungskurse in den Abiturstufen von derzeit fünf auf zwei, so wie es vor der Reform von 2009 war. Außerdem sollen die Kurse künftig mit fünf statt mit vier Wochenstunden unterrichtet werden. ...

 

Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrates, schloss sich der Forderung der Gymnasialschulleiter an und forderte das Ministerium auf, zügig eine entsprechende Novelle vorzulegen. „Es wundert mich, dass das Ministerium hierfür so lange Zeit braucht.“ "

moz 20.1.2017: Bildungsminister für mehr Mathe-Unterricht

"Der Landeselternrat stellte die Forderung auf, sich wieder Berlin anzunähern - das heißt: die gleiche Zahl an Leistungskursen, die gleiche Anzahl an Unterrichtsfächern in allen Abiturfächern, sagte Landessprecher Wolfgang Seelbach."

"Der Vorschlag des Ministeriums schafft insbesondere für Eltern mit unterem und mittlerem Einkommen Entlastung", erklärt Sprecher Wolfgang Seelbach. "Insofern finde ich den Ansatz richtig, dass ein Teil der Essenskosten sozial gestaffelt wird."
Hintergrund: Nach einem Verwaltungsgerichtsurteil geht das Bildungsministerium davon aus, dass Hortessen unter das Kita-Gesetz fällt und damit zu einem großen Teil nicht mehr von den Eltern bezahlt werden muss. Land und Kommunen müssen jetzt klären, wie die zusätzlichen Kosten für die Kommunen erbracht werden sollen.

moz 18.11.2016 zu Schülerpendlern Raum Falkensee nach Ketzin

"Damit ist aus meiner Sicht der Versuch gescheitert, die offensichtliche Fehlplanung der Schulämter auf Eltern und Kinder abzuwälzen. Ich habe schon vor Monaten darauf hingewiesen, dass der Schülertransport aus dem Raum Falkensee nach Ketzin unzumutbar ist. Eltern und Kinder werden indirekt dazu gedrängt, auf Privatschulen und Schulen in Berlin auszuweichen. Ich fordere Bildungsdezernentin Elke Nermerich dazu auf, in Zusammenarbeit mit den zuständigen Stellen die Kapazitäten bedarfsgerecht und in zumutbarer Entfernung für das neue Schuljahr bereit zu stellen", sagte Wolfgang Seelbach, Mitglied im Kreisschulbeirat und Landeselternsprecher gegenüber dieser Zeitung.

MAZ 29.10.2016 Gute Noten für Brandenburgs Neuntklässler

Auch der Sprecher des Landeselternrats, Wolfgang Seelbach, lobte die aktuellen Fortschritte. Er hofft nun auf einen anhaltenden Trend. Die schlechten Ergebnisse beim Hören im Fach Englisch führt Seelbach darauf zurück, dass der Unterricht überwiegend schriftlich erfolge. "Die Schüler fügen Wörter in Texte ein, es wird zu wenig gesprochen." Viele ältere Lehrer seien unsicher im Umgang mit der Sprache - ein Problem, das erst durch junge Lehrer zurückgedrängt werde. 

moz 29.10.2016 Brandenburgs Schüler steigern sich

"Kritisch ging allerdings der Sprecher des brandenburgischen Landeselternrates, Wolfgang Seelbach, mit der Landesregierung ins Gericht. Er erklärte, dass die mäßigen Ergebnisse der brandenburgischen Schüler im Englisch-Hörverstehen absehbar gewesen seien. Viele Englischlehrer seien in den vergangenen Jahren nachqualifiziert worden. Sie würden vor allem mit Arbeitsblättern und Texten zum Ausfüllen arbeiten. Das Sprechen in der Fremdsprache kommt nach Ansicht des Landeselternrates dabei zu kurz."

MAZ 18.10.2016: Immer mehr Eltern lassen ihr Kind später einschulen

Elternsprecher fordern früheren Stichtag

Für Elternsprecher Wolfgang Seelbach zeigt die anhaltend hohe Stichtagsquote, dass die Brandenburger Stichtagsregelung reformiert werden muss.  "Es gibt keine pädagogischen Gründe für die Einschulung von Fünfjährigen", sagte er. "Es sind rein finanzielle Gründe." ... Der Landeselternrat fordert, dass der Stichtag auf den 30.6. vorgezogen wird. ...

Elternsprecher Seelbach begrüßte, dass das Verfahren nun einfacher sei. "Ein Teil der Elternschaft traut sich aber nicht, Rückstellungsanträge zu stellen", sagte er. Sie hätten Angst, dass sie oder ihre Kinder stigmatisiert würden. Vor allem auf dem Land sei der soziale Druck groß. "Man kennt den Schulleiter, befürchtet, dass die Kinder Nachteile erfahren, wenn man der Empfehlung des Schulleiters nicht folgt", erklärte er.

 

MAZ 13.10.2016 Digitale Offensive des Bundes

„Sehr gut“ nennt auch Wolfgang Seelbach vom Landesrat der Eltern Brandenburgs die Wanka-Initiative. „Wir brauchen das ganz dringend, die Ausstattung ist nicht ausreichend.“ Seiner Einschätzung nach sind nur 20 bis 30 Prozent der märkischen Schulen auf das digitale Zeitalter vorbereitet. Allerdings müsse die Infrastruktur um die entsprechende Pädagogik ergänzt werden. Schüler und Lehrer müssten erkennen, was im Internet nur Meinung und was Fakt sei.

Im Interview mit Antenne Brandenburg (12.10.2016, 17:10h)

zum Thema Digitale Offensive freut sich Wolfgang Seelbach über das Geld vom Bund. „Wir hätten uns das schon früher gewünscht, aber ich will nicht rumkritteln. Das ist genau das, was wir jetzt brauchen.“ Der neue Rahmenplan sehe den Schwerpunkt Medienbildung vor, also Einsatz des Computers nicht in IT-Fächern, sondern auch in Fächern wie Deutsch, Mathe, Englisch usw.

Auf Nachfrage räumte er ein, dass viele Lehrkräfte  noch nicht für den Umgang mit dem Internet fit seien. Eltern und Kinder berichten immer wieder Beispiele, wo Lehrkräfte mit z.B. veralteten Seiten arbeiten und etwas Falsche beibringen. Da gebe es noch Verbesserungsbedarf.

pnn 12.10.2016 Brandenburg muss Abistufe umkrempeln

Für Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach ist das Debakel um die Oberstufenreform „ein besonders krasses Beispiel für die fehlende Zusammenarbeit der Länder“. Er forderte als Konsequenz aus dem KMK-Beschluss „wieder eine Rückkehr zu einer mit Berlin vergleichbaren Oberstufe“ – und zwar „mit gleichen Abi-Bedingungen in Berlin und Brandenburg“, mit derselben Anzahl von Leistungskursen und derselben Anzahl von Unterrichtsstunden für Abi-Fächer. 

Lausitzer Rundschau 11.10.2016 Pädagogische Hochschule gefordert

Potsdam (dpa/bb) - Der Landeselternrat Brandenburg hat die Gründung einer pädagogischen Hochschule im Land gefordert. Diese wäre speziell auf die Bedürfnisse der Lehrerausbildung ausgerichtet und hätte zudem mehr Plätze als die bestehenden Hochschulen,

sagte Elternratssprecher Wolfgang Seelbach der «Märkischen Allgemeinen» (Dienstag). «Pro Jahr werden 300 Lehrer ausgebildet, es müssten aber 1000 sein.»

Wenn Lehrerausbildung für die Universität Potsdam nicht lukrativ sei, müsse eben eine Konkurrenzhochschule gegründet werden, meinte der Elternratssprecher weiter. Zudem sollten der Umfang der Ausbildung und die Bezahlung für alle Lehrer angeglichen werden. Ob die Pädagogen verbeamtet werden, sollte bundesweit einheitlich geregelt werden, findet Seelbach.

ähnliche Artikel in der Berliner Zeitung, Berliner Morgenpost, Märkiche Oderzeitung u.a.

11.10.2016 Leitartikel in der MAZ
Lehrermangel: Das fordern Eltern 

Der Landeselternrat fordert die Gründung einer Pädagogischen Hochschule, um dem Lehrermangel in Brandenburg zu begegnen. „Pro Jahr werden 300 Lehrer ausbildet, es müssten aber 1000 sein“, sagte Sprecher Wolfgang Seelbach im MAZ-Interview. „Wenn Lehrerausbildung für die Universität Potsdam nicht lukrativ ist, muss eben eine Konkurrenzhochschule gegründet werden.“ fordert Elternsprecher Wolfgang Seelbach. Diese könne sich ganz auf die Lehrerausbildung konzentrieren und mehr Plätze zur Verfügung stellen, argumentierte Seelbach.

Mehr hier im Artikel der MAZ

und im Interview mit dem Elternsprecher

Das Interview im Wortlaut
veröffentlicht am 11.10.2016 auf Seite 8
Interview MAZ Sep 2016.pdf
PDF-Dokument [192.3 KB]

MAZ: 20.9.2016: Eltern wollen mehr Ganztagsschulen

Der Landeselternrat hat einen Ausbau des Ganztagsschulangebots in Brandenburg gefordert. „Es muss mehr echte Angebote geben“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Seelbach.

moz online 25.8.2016: Immer mehr Seiteneinsteiger

"Ein Seiteneinsteiger muss kein schlechter Lehrer sein", sagt Wolfgang Seelbach, Vorsitzender des Landesrates der Eltern Brandenburg. Aber eine Quote von 40 Prozent sei zu hoch, betont er. Zumal die Neuen erst eingearbeitet werden müssen und viele von ihnen nach kurzer Zeit wieder aufgeben. Das Hauptproblem sieht Seelbach in der geringen Zahl an Lehrerstudienplätzen. Bei einem Bedarf von jährlich rund 1000 Lehrern sind landesweit 300 Absolventen zu wenig. Zumal auch andere Bundesländer um sie werben.

moz, 23.7.2016 Immer mehr Schüler büffeln in den Ferien

"... Erkenntnisse, dass eine Lücke von sechs Wochen gedächtnis- und lernpsychologisch extrem kontraproduktiv sei - man spreche von "Sommervergessen"... "

"Das sieht auch der Sprecher des Landeselternrats, Wolfgang Seelbach, so. Darum schickten Eltern ihre Kinder nicht nur zum Nachhilfeunterricht in den Ferien, sondern animierten sie auch bewusst zum eigenständigen Lernen. "Das ist aber häufig problematisch", erklärte er. Manchmal einige man sich auf ein Pensum wie ein Lehrbuch, das durchgearbeitet werden müsse.

Von Elternvertretern aus den Kreisen Oberhavel und Uckermark habe er erfahren, dass Nachhilfe in den Ferien mitunter nur deshalb stattfinde, um ein hohes Leistungsniveau halten zu können, so Seelbach. Dies sei vor allem bei ehrgeizigen Schülern aus einem sozial gefestigten Umfeld zu erkennen. Demgegenüber hätten Schüler mit Problemen in einzelnen Fächern aus Elternhäusern mit sehr geringem finanziellen Spielraum praktisch keine Möglichkeit, Nachhilfeunterricht in Anspruch zu nehmen."

[Ähnliche Aussagen in der MAZ vom 25.7.2016, Seite 7 unten]

moz online 8.7.2016 Ablehnungsbescheide sorgen für Empörung

"Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach kennt die Problematik, die generell im östlichen Havelland vorherrsche. Schon seit 2006, als auf Seiten der Landespolitik gesagt wurde, dass der Gipfel des Wachstums im Speckgürtel erreicht sei, habe er Jahr für Jahr angemahnt, dass die Kapazitäten an den Schulen ausgebaut werden müssten. "Die Politik ist gefragt. Es besteht die Pflicht, die Engpässe, die es zweifelsohne gibt, abzubauen." Dann würde sich das Konfliktpotenzial auch deutlich verringern, meint er."

moz online 6.7.2016 verfehlte Schulpolitik

"Eine solche Verteilung quer durch das Havelland hat es bisher noch nicht gegeben. Ich halte diese unnötig langen Schulwege für ein Ergebnis verfehlter Schulentwicklungspolitik, die Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Falkensee ausbaden müssen. Das Wachstum im Osthavelland wurde offenbar von der Schulverwaltung unterschätzt", kritisierte etwa Wolfgang Seelbach als Mitglied des Kreiselternrates und landeselternsprecher am Mittwoch.

Seiner Meinung nach müsse der Schulentwicklungsplan aus dem Jahr 2012 "dringend überarbeitet und weitergeführt" werden. Zudem forderte er den Landkreis in Kooperation mit den Gemeinden dazu auf, im Raum Falkensee mehr Plätze an weiterführenden Schulen zur Verfügung zu stellen.

Tagung der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Integration durch Bildung

Ulrike Schwenter, stellvertretende Vorsitzende des Landeselternrates, machte auf das Spannungsfeld von Unterrichtsausfall und geflüchteten Kindern aufmerksam. Es gilt Eltern zu erklären, dass Unterricht nicht wegen der geflüchteten Kinder ausfällt und ihre Kinder durch die Integration geflüchteter Kinder keine Nachteile haben.

MAZ 9.5.2016: "Kritik an Brandenburgs Bildungspolitik"

 

"Vertregungsstunden mangelhaft

Die bisherige Praxis der Vertretungsstunden, die oft in einem anderen Fach erteilt werden als im Stundenplan vorgesehen, sieht der Brandenburger Landeselternbeirat mit Argwohn. Etwa 43 Prozent dieser Stunden sind mangelhaft“, urteilt Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach. Es gebe zu wenig Hilfen für Vertretungslehrer. Nach seiner Ansicht rächt sich nun, dass Brandenburg in den vergangenen Jahren zu wenig ausgebildet habe."

Siehe auch weitere Artikel, die auf der selben dpa-Meldung basieren:
 Artikel in der moz,     in der Berliner Zeitung .

Antenne Brandenburg, 9.5.2016 18:10 berichtet mit mehreren Kurzinterviews über das Thema. Florian Engels, Pressesprecher des MBJS, verweist darauf, dass bei kleinen Schulen auf dem Land fehlende Lehrkräfte kaum kurzfrisitg ersetzbar seien. Günter Fuchs, GEW, bemängelt die Qualität vieler Vertetungsstunden. Wolfgang Seelbach, LER, spricht sich dafür aus, mit Anreizen für mehr Teamarbeit die Qualität des Vertretungsumterrichts zu verbessern.

 

Mein facebook-Kommentar dazu: "Das Maßnahmenpaket des Bildungsministeriums zur Gewinnung von neuen Lehrkräften kam im Landeselternrat gut an. Allerdings gibt es bei der Qualität des Vertretungsunterrichts noch Luft nach oben. So sind nach der letzten uns bekannten Erhebung ein großer Teil des Vertretungsunterrichts von minderer Qualität: durch Zusammenlegungen von Kursen, Gruppen oder Klassen sowie 'Still'beschäftigung ohne Lehrkraft."

 

moz vom 26.4.2016 online-Petition gegen Unterrichtsausfall

Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats, sieht das ähnlich: "Die Leute im Ministerium haben verstanden. Sie gehen beim Thema Ausfall jetzt sofort jedem Einzelfall nach, fordern von uns Mängelberichte." ...

Wolfgang Seelbach hält Brandenburg in Sachen Ausfall für ehrlicher als andere Länder. Aber er geht mit Verweis auf frühere Erhebungen davon aus, dass von den Vertretungsstunden "die Hälfte nicht sinnvoll erteilt wird". Eine durchaus verbesserungswürdige Quote, findet er. Auch am Zustandekommen der Ausfallzahlen gebe es Zweifel. "In der Vergangenheit haben wir zuweilen andere Daten ermittelt als die Behörden", sagt er. Da stehe der Verdacht im Raum, dass Direktoren und Schulräte mitunter "keine schlechten Zahlen nach oben melden wollten".

 

mozonline 10.3.16 zur Schulvisitation Problemschulen rücken in den Focus

"Der Landeselternrat begrüßt, dass sich die Tester künftig vorrangig um "Problemschulen" kümmern. "Man sollte sich auf die konzentrieren, die es offensichtlich nötig haben", findet Sprecher Wolfgang Seelbach. Er fordert jedoch Mitspracherecht für die Elternschaft. Der Schulkonferenz solle die Möglichkeit eingeräumt werden, eine Visitation zu beantragen. "Denn Eltern und Schulleitung haben unterschiedliche Perspektiven bei der Beurteilung der Qualität ihrer Schule."

Positiv sieht Seelbach, dass künftig "nicht nur analysiert, sondern auch beraten werden soll". Dass es in der Vergangenheit nur einen schriftlichen Bericht mit Präsentation gab, aber keine Verbesserungsvorschläge, sei bei Eltern immer wieder auf Unverständnis gestoßen."

MAZ 21.1.2016 Unterrichtsausfall in Stülpe

Wolfgang Seelbach vom Landeselternrat bittet auf Facebook um konkrete Daten über unterversorgte Schulen.

MAZ 29.1.2016 Baaske: kaum Lücken auf den Zeugnissen

"Indes herrscht eine ungebrochene Nachfrage nach privatem wie schulischem Nachhilfeunterricht. Gemäß einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage der Bertelsmann Stiftung unter 272 Brandenburger Eltern nehmen 11 Prozent der Schüler im Land Nachhilfeangebote in Anspruch. Mit den Halbjahresnoten steigt die Zahl traditionell noch einmal an. ...Die Schulleiterin der Potsdamer Da Vinci Schule, Kirsten Schmollack, sagt: „Es ist Aufgabe der Schulen, Förderangebote zu unterbreiten.“ An der Da Vinci Schule gebe es daher an den Bedarfen der Schüler orientierten Förderunterricht. Das Ziel, so Schmollack, seien Individuelle Förderung und gezielte Unterstützung bei Defiziten. Der Landeselternrat wünscht sich solche Angebote von allen Schulen. „Es wäre gut, wenn auch die Gymnasien Hausaufgabenbetreuung anbieten würden“, so Sprecher Seelbach. Auch digitale Angebote wie die erfolgreiche App Math42 – mehr als 1,5 Millionen Schüler und Studenten nutzen die von den erst 18- und 19-jährigen Brüdern Maxim und Raphael Nitsche konzipierte Mathematik-Software – überzeugen den Landeselternrat nicht vollkommen: „Zum Üben sind solche Programme gut. Zum Verstehen und Durchdringen eines Themas können sie aber den Unterricht in der Regel nicht ersetzen.“
Wolfgang Seelbach, der Sprecher des Landeselternrates, sieht private Nachhilfe als „wichtige Ergänzung und Entlastung vieler Eltern, aber diese klagen über mangelnde didaktische Kenntnisse bei einzelnen Anbietern.“

 

rbb Brandenburg aktuell von 22.1.2016 "Lehrermangel in Brandenburg"

Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach berichtet, "dass teilweise Unterricht in großem Umfang nicht stattfindet und jetzt schon wieder Zeugnisse drohen, wo einzelne Zensuren fehlen."

MAZ 22.1.2016: Brandenburgs Schulen gehen die Lehrer aus

zu den Forderungen der GEW zur Attraktivitätsteigerung im öffentlichen Dienst 

"Zuspruch kommt auch vom Landeselternrat. Sprecher Wolfgang Seelbach fordert etwa, Grund- und Oberschullehrer in die gleiche Besoldungsstufe einzugruppieren."

BraWo 17.1.2016 S. 6: Landeselternrat unterstützt Bündnis

Der LER hat auf seiner Sitzung am 9.1.2016 ohne Gegenstimme beschlossen, das "Bündnis für Brandenburg" zu unterstützen. Ziel des Bündnisses ist das Gelingen der "Integration der zu uns geflüchteten Menschen". Das teilte Wolfgang Seelbach aus Dallgow mit. "Integration findet bei jungen Menschen wesentlich in Ausbildung und Beruf statt. Wir werden deshalb in den Mitwirkungsgremien auf Kreis- und Landesebene denStand der Beschulung von Flüchtlingen in Brandenburg thematisieren." sagte er.

moz 8.1.2016 "Schulsozialarbeit nimmt Spitzenplatz ein"

"Schulsozialarbeit etabliert sich weiter: Die seit Jahren andauernde Kampagne des Kreisschulbeirates Havelland im Verbund mit dem Landeselternrat (LER) sowie weiteren Akteuren hat laut Angaben von Wolfgang Seelbach, Sprecher des LER, gefruchtet. So konnte im Havelland auch aufgrund von politischer Zustimmung nach hartem Ringen die Stellenanzahl von 7 auf 14 verdoppelt werden. Damit nimmt das Havelland brandenburgweit einen Spitzenplatz ein, schließlich wurde in keinem anderen Kreis die Aufstockung des Personalkostenprogramms so gut aufgenommen, wie Seelbach gegenüber dieser Zeitung meinte.

Die 17 Sozialarbeiter an havelländischen Schulen verteilen sich auf die 14 Vollzeitstellen.Nachdem die Förderung zusätzlicher Stellen durch das Land im rot-roten Koalitionsvertrag Eingang gefunden hat, konnten 2015 landesweit 43 neue Stellen in der Schulsozialarbeit geschaffen werden. Seit 2012 ist die Schulsozialarbeit von 168 über 179 (2013) und 172 (2014) auf 201 Stellen (2015) gewachsen.

Und sonst? In seinem Jahresrückblick zur Bildungspolitik generell hat Landeselternsprecher Seelbach eine insgesamt positive Bilanz gezogen. "2015 wurden endlich mehr Stellen für Lehrkräfte und Schulsozialarbeit eingerichtet, die auf eine Verbesserung der Unterrichtsqualität und weniger Unterrichtsausfall beziehungsweise besseren Vertretungsunterricht hoffen lassen". Seiner Meinung nach hätten sich zudem die inklusiven Pilotschulen bewährt. Er zeigte sich froh darüber, dass die Teilhabe weitergeführt wird. Zudem seien die "anfänglichen Fehler des Bildungsministeriums korrigiert worden indem Ganztagskonzepte wieder genehmigt und wertvolle außerschulische Projekte wieder unterstützt werden".

Aber: "In Einzelfällen kommt es jedoch immer wieder zu dramatischen Unterrichtsausfällen. Nach wie vor fehlen Sonderpädagogen und Lehrkräfte für Mangelfächer und Deutsch als Zweitsprache. Angesichts des ausgedünnten Lehrkräftemarktes wird es in Zukunft schwerer werden, alle vorhandenen Stellen qualifiziert zu besetzen", so Seelbach."

MAZ 30.12.2015 S.8 "Landeselternsprecher: 2015 war gutes Jahr für Schulen"

"Eine insgesamt positive Jahresbilanz bescheinigt Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach Bildungsminister Günter Baaske (SPD). 2015 seien endlich mehr Stellen für Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter eingerichtet worden. Die Pilotschulen Inklusion hätten sich bewährt und würden alle weitergeführt. Anfängliche Fehler des Ministers seien korrigiert, so Seelbach: Gantagskonzepte würden wieder genehmigt und wervolle außerschulische Projekte wieder unterstützt. Die Zeugnisse seien jetzt vollständig.
In einzelnen Fällen komme es jedoch noch zu dramatischen Unterrichtsausfällen, so Seelbach. Nach wei vor fehlten Sonderpädagogen und Lehrer für Mangelfächer und Deutsch als Zweitsprache." 

BraWo 27.12.2015, S.8 "Seelbach wiedergewählt"

"Der Dallgower Wolfgang Seelbach bleibt Sprecher des Landeselternrats, der sich jüngst während der Vorstandswahlen neu konstituiert hat. Neben Seelbach wurden auch seine Stellvertreterinnen Silke Löwe und Ulrike Schwenter wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Jan Alexy aus Oberhavel, der für den im Juli 2015 ausgeschiedenen Andreas Menzel nachrückt. Da es großes Interesse an einer Mitarbeit im Vorstand gibt, wurde ein "erweiterter Vorstand" gebildet. In einem vierstündigen Wahlmarathon wurden die acht Mitglieder des Landesschulbeirates, die sieben Mitglieder des Bundeselternrates und weitere acht Mitglieder in diverse Ausschüsse und Räte entsandt - jeweils mit den dazugehörigen Stellvertreterinnen. Inhaltlich will sich der Landeselternrat neben dem Tagesgeschäft auf seinen nächsten Sitzungen mit den Positionen des BER zur Inklusion, den neuen Rahmenplänen und der Qualitätssicherung (Schulvisitation) auseinandersetzen."

MAZ 1.12.2015 Interview "Baaske zum Rahmenplan"

"Auch Interessant" "Fachlehrer dürfen nicht eingespart werden"

"Der neue gemeinsame Rahmenlehrplan für Brandenburgs und Berlins Schulen sorgt weiter für Debatten. Knackpunkt: Physik und Geschichte gibt es künftig nicht mehr als eigenständige Fächer in Klasse 5 und 6. Wolfgang Seelbach, Sprecher des Brandenburger Landeselternrats, sieht allerdings eine große Chance darin. Doch es gibt auch mögliche Probleme."

moz 26.11.2015 Erstmal Kita-Elternbeirat gewählt

"Im Kreis Teltow-Fläming ist in dieser Woche erstmals in Brandenburg ein Kita-Elternbeirat gewählt worden.  ... Auf Brandenburg-Ebene sind am kommenden Sonnabend die nächsten Schritte hin zur Gründung eines Kita-Landeselternbeirats geplant. Zu dem entsprechenden Treffen sind ab 10 Uhr alle interessierten Kita-Eltern in die Räumlichkeiten des Bildungsministeriums in Potsdam eingeladen. ... Anmeldung zum Treffen am Sonnabend unter wolfgang. seelbach@t-online.de "

 

22.11.2015 MAZ online: Debatte um neuen Rahmenplan: "Fachlehrer dürfen nicht eingespart werden"

Interview in MAZ-online zum neuen Rahmenplan:
Wolfgang Seelbach warnt vor möglichen Folgen der Zusammenlegung von Fächern:  "Fachlehrer dürfen nicht eingespart werden!"
Andererseits betont er, dass die Schulen "diesen fächergreifenden Unterricht als Chance begreifen" können.
Denn: "Das problem- und handlungsorientierte Lernen ist mit fachübergreifenden Projekten gut umsetzbar. Die Schüler sind besser motiviert und behalten das Wissen erfahrungsgemäß auch über einen wesentlich längeren Zeitraum. Gerade im 5. und 6. Schuljahr ist die Neugier groß, das sollte man nutzen und Interesse an Technik und Naturwissenschaft wecken."

Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach geht davon aus, dass die Eltern sich "an der Umsetzung der Lehrpläne aktiv beteiligen" werden, auch vor Ort in den Schulen. Reicht die Vorbereitung bis Sommer 2017 nicht aus, "sollte eine Verlängerung offen gehalten werden:"

Hier das vollständige Interview:
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Neuer-Rahmenlehrplan-als-Chance-fuer-langweilige-Faecher

moz 16.10.2015 "Seelbach wieder im Landeselternrat"

"Havelland (MZV) Wolfgang Seelbach aus Dallgow ist am Dienstagabend von den Mitgliedern des Kreiselternrats Havelland einstimmig in den Landeselternrat gewählt worden. Es wird seine vierte und letzte Wahlperiode sein.

 

"Mit so einem klaren Ergebnis hatte ich nicht gerechnet. Das ist für mich Anerkennung und Verpflichtung zugleich, die bisherige erfolgreiche Arbeit im Landeselternrat fortzusetzen", sagte er."

moz 13.10.2015 Schüler scheitern an Deusch-Test

 

Die Vergleichsarbeiten sind in erster Linie ein Instrument zur internen Qualitätsüberprüfung von Unterricht und Schule. Laut ISQ-Institut sollen die Ergebnisse "Akteuren vor Ort Anstöße bieten, ihr professionelles Handeln datengestützt weiterzuentwickeln".

Wolfgang Seelbach, Sprecher des Brandenburger Landeselternrats, bezweifelt, dass dies in ausreichendem Umfang geschieht. "Es werden kaum Lehren aus diesen Tests gezogen", kritisiert er. "Schüler und Eltern erhalten dazu meist nur wenige Rückmeldungen von den Lehrern." Dies sei auch deshalb ärgerlich, weil die Tests äußerst aufwendig und teuer seien.

 

moz 30.9.2015 Streit um Stichtag für Einschulung

"Die Zahl der Kinder, die auf Wunsch der Eltern zurückgestellt werden, steigt. Für den Landeselternrat ein Signal zum Umdenken. 

Zurück zum 30. Juni - so einfach ist die Forderung des Landeselternrats (LER), wenn es um Erstklässler geht. Kinder, die zum Schulbeginn keine sechs Jahre alt sind, sollten weiter in die Kitas gehen dürfen. LER-Sprecher Wolfgang Seelbach sieht seine Forderung nicht nur durch eine Bürgerinitiative in Elbe-Elster mit dem gleichen Ziel, sondern erst recht durch aktuelle Zahlen einer Blitzumfrage des Brandenburger Bildungsministeriums bestätigt. Demnach verbringen im gerade begonnenen Schuljahr 3244 Kinder noch ein weiteres Jahr in der Kita, die meisten haben im Sommerzeitraum zwischen 1. Juli und 30. September Geburtstag und "machen somit 70 Prozent aller Rückstellungsanträge aus", sagt Seelbach.

Man könne sich, sagt der LER-Sprecher, die "aufwendigen Verfahren schenken" - mit einer Rolle rückwärts ins Jahr 2005/2006. Bis dahin galt nämlich der 30. Juni als Stichtag für die Einschulung, bis "damals 800 Eltern lautstark eine Verschiebung forderten", wie sich Seelbach erinnert. Das sei einem anderen Zeitgeist geschuldet gewesen.

Inzwischen sprechen 33 000 Unterschriften der Bürgerinitiative "Stoppt die Früheinschulung in Brandenburg" eine andere Sprache. Doch das Ministerium lasse sich auf eine Diskussion nicht ein, bedauert der Elternrat. "Es scheut die Umorganisation - dabei würden ein paar Lehrer frei werden, und Bildungsminister Baaske müsste eigentlich froh sein für jede Entlastung", argumentiert Seelbach. Kommunen wiederum befürchten Platz- und Personalnot in ihren Kitas, weil vor allem die Sommerkinder länger bei ihnen bleiben. Schulen bangen um notwendige Klassenstärken. Das sei gerade auf dem Land ein Problem, wo jeder jeden kenne, auch den Schulleiter. Seelbach vermutet deshalb eine hohe Dunkelziffer von Eltern, "die sich nicht trauen, Rückstellungsanträge zu stellen". Weil sie Nachteile befürchten oder von der Option einfach nichts wissen. ...

Landeselternrat und Bürgerinitiative lassen aber nicht locker und kämpfen weiter für eine dreimonatige Vorverlegung des Stichtags. "Wir haben auf der einen Seite zwischen 300 und 400 frühreife Kinder, die eher eingeschult werden, auf der anderen aber 3000 Anträge auf Rückstellung", rechnet Seelbach vor. Das entspricht einer Quote von 15,2 Prozent - Rekord in Brandenburg.

Was den Gegnern einer Früheinschulung helfen würde, wären Studien aus den zurückliegenden zehn Jahren. Es gebe aber so gut wie keine Erkenntnisse über den weiteren schulischen Werdegang der Frühstarter, bedauert der Elternrat, und das Ministerium sagt: "Zu aufwendig." In anderen Bundesländern, sagt Wolfgang Seelbach, würden Studien schon eine hohe Zahl von Sitzenbleibern belegen."

 

MAZ 30.9.2015 Eltern gegen Schulstart mit 5 Jahren

Immer mehr Brandenburger Eltern stellen den Antrag, ihr schulpflichtiges Kind ein Jahr länger in der Kita zu lassen. Zum aktuellen Schuljahr wurden nach Angaben des Landeselternrates 3188 Rückstellungsanträge gestellt. Demnach hielten 15,2 Prozent der Eltern ihr Kind noch nicht für schulreif – das ist ein neuer Rekord. Im Vorjahr lag die Quote laut Elternrat noch bei 13,9 Prozent.

„Wir sehen darin eine Bestätigung der Forderung nach Verschiebung des Einschulungsstichtages vom 30.9. auf den 30.6“, sagt Elternratssprecher Wolfgang Seelbach. 

moz 24.8.2015 Land streicht Bildungsangebote

 

"Das brandenburgische Bildungsministerium zieht weiter Lehrer aus außerschulischen Lernorten ab. Betroffen sind die Berufsorientierung, eine Sternwarte und die Zooschule in Fürstenwalde. Der Landeselternrat protestiert.

Der Sprecher des Landeselternrates, Wolfgang Seelbach, sieht landesweit beliebte und bewährte außerschulische Unterrichtsprojekte in Gefahr. Er beklagt, dass die Lehrer aus diesen Projekten abgezogen werden und damit die wenigen Ansätze zur Motivation von Schülern und zur Praxisorientierung verloren gehen.

 

Als Beispiele nennt der Landeselternrat den Unterricht im Planetarium im alten Wasserturm in Frankfurt-Neuberesinchen. Der Abzug eines Lehrers für umweltpolitische Arbeit im Wildpark in Frankfurt (Oder) hatte bereits Proteste ausgelöst. Außerdem ist vorgesehen, dass die sogenannte Zooschule in Fürstenwalde (Oder-Spree) nicht mehr durch 15 Unterrichtsstunden einer Lehrerin unterstützt wird.

Der Landeselternrat kritisiert besonders die Kürzungen beim Praxislernen in Herzberg (Elbe-Elster). Das Projekt hatte 2011 einen Preis für hervorragende Berufsorientierung der Schüler erhalten. Vor der Sommerpause hatte Bildungsminister Günter Baaske (SPD) den Unterricht im Frankfurter Kleistmuseum durch eine Lehrerin beenden und den Einsatz von Pädagogen in Gedenkstätten reduzieren wollen. Beides war nach Kritik im Landtag rückgängig gemacht worden."

 

siehe auch Artikel im Prignitzer

(Anmerkung des Redakteurs: Die Kürzungen wurden inzwischen nach Pressemitteilungen weitgehend wieder zurückgenommen, Stand Januar 2016.)

MAZ 12.8.2015 Inklusion: Ärger über zu große Klassen

"Landeselternrat sieht Unterrichtsqualität in Gefahr

„Von Inklusionsklassen mit 28 oder 29 Schülern war nie die Rede“, sagt Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach. Das vom Ministerium immer wieder vorgebrachte Argument, guter Unterricht gehe auch mit großen Klassen, treffe vielleicht für homogene Klassen mit weitgehend selbstständig arbeitenden Gymnasiasten und Berufsschülern zu, so Seelbach, gehe ansonsten aber an der Realität an den Schulen vorbei.

Das Bildungsministerium beruft sich darauf, dass die 23-Regel nur eine Soll-Bestimmung ist. Über Abweichungen entscheide das Schulamt im Benehmen mit der Schulkonferenz. „Es gibt keinen Anspruch auf eine bestimmte Klassengröße“, sagt Sprecherin Antje Grabley.

„Bei 30 Prozent kann man nicht mehr von einer Ausnahme sprechen“, kontert Seelbach. „Hier soll die Ausnahme zur Regel gemacht werden“, befürchtet er. Die Unterrichtsqualität für alle Schüler verschlechtere sich dadurch."

 

Kommentar zu diesem Artikel von Wolfgang Seelbach, veröffentlicht 12.8.2015:

 

"Verordnungen sind mehr als Empfehlungen

Eigentlich hätte ich vom Ministerium statt einer windigen Rechtfertigung eine positive Reaktion erwartet, nach dem Motto: Sorry, tut uns leid, wir korrigieren das!
 Stattdessen wird die Verordnung kurzerhand in eine Empfehlung umgedeutet. Bei einer Soll-Verordnung müssen jedoch Abweichungen Ausnahmecharakter haben.
 Wenn alle Soll-Verordnungen jetzt als Empfehlung umgedeutet werden, wäre das Chaos vorprogrammiert.
 Was wäre, wenn Lehrkräfte in Zukunft ihr Stunden-"Soll" als Empfehlung betrachten?
 Ich hoffe, dass das Ministerium sich nochmal besinnt. Statt sich argumentativ zu verrenken, sollte es endlich die Sonderpädagogik-Verordnung umsetzen!"

moz 11.8.2015 Inklusionsklassen sind zu groß

"In einem Drittel der Inklusionsklassen, in denen Kinder mit besonderem Förderbedarf integriert werden sollen, ist die Schülerzahl zu hoch. Der Landeselternrat schlägt Alarm und fordert vom Potsdamer Bildungsministerium die Einhaltung der entsprechenden Verordnungen.

31 Prozent der Klassen, an denen gemeinsamer Unterricht mit Kindern mit Förderbedarf durchgeführt wird, hatten im vergangenen Jahr mehr als 23 Schüler. Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrates kritisiert, dass damit die Vorgaben zum Projekt Gemeinsames Lernen missachtet werden.

 

Seitens des Bildungsministeriums hieß es am Dienstag, dass die Verordnung nur eine Empfehlung, nicht aber einen Rechtsanspruch auf kleine Klasen enthalte. Schulämter könnten bei größeren Inklusionsklassen zusätzliche Lehrerstunden bereitstellen. Seelbach lässt diese Argumentation nicht gelten.

"Eine niedrige Klassenfrequenz ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für individuelle Förderung", sagte er. Das Argument, guter Unterricht sei auch mit größeren Klassen möglich, treffe vielleicht auf Gymnasien mit selbständig arbeitenden Schülern zu, gehe aber an der Realität von Inklusionsschulen vorbei. Bei Beginn des Pilotversuches Inklusion an 75 Grundschulen sei nie die Rede von Klassen mit 28 oder 29 Schülern gewesen, sagt Seelbach. Ein paar Extra-Lehrerstunden reichten da nicht aus. In einer Schule in Bad Liebenwerda (Elbe-Elster) werde zudem die Obergrenze von nur vier Schülern mit Förderbedarf pro Klasse überschritten."

MAZ 10.8.2015 Inklusion scheitert im Schulalltag

"Das Land hält die Höchstfrequenz bei Klassengrößen nicht ein: Im vergangenen Schuljahr waren 31 Prozent der Klassen, die gemeinsamen Unterricht von Behinderten und Nichtbehinderten praktizieren, überfüllt. Das geht aus einer Antwort des Bildungsministeriums auf eine Anfrage des Landeselternrates hervor. Eigentlich hatte das Ministerium festgeschrieben, dass sogenannte Inklusionsklassen maximal 23 Schüler aufnehmen dürfen. 1017 von 3245 Klassen waren aber überbelegt. An den weiterführenden Schulen sind sogar 40 Prozent der Klassen zu voll, an den Grundschulen 27 Prozent. Eine niedrige Klassenfrequenz sei aber die Voraussetzung für individuelle Förderung, kritisiert Elternratssprecher Wolfgang Seelbach."

MAZ 4.8.2015: Lernen für Langschläfer

"Gerade für Jugendliche sei es aber wissenschaftlich erwiesen, dass sich die Tiefschlafphase nach hinten verschiebt, erklärt der Sprecher des Landeselternrats, Wolfgang Seelbach. „In der Mittel- und Oberstufe sollte der Unterricht deshalb später beginnen“, fordert er. Für Grundschüler sei ein früher Start hingegen in Ordnung."

Ganztags-Stopp aufgehoben, Baaske lenkt ein!

 

Bildungsminister Günter Baaske hat der Gemeinde Wustermark grünes Licht gegeben, die notwendigen Baumaßnahmen für die Ganztags-Erweiterung der Grundschule weiterzuführen. Das gelte natürlich auch für die anderen drei Grundschulen, die ebenfalls vom Ganztagsstopp betroffen waren. Allerdings muss gegebenenfalls mit leichten Überarbeitungen der Konzepte gerechnet werden.

 

Zum Hintergrund: Die Mitteilung des Ministeriums im Mai, dass die laufenden Ganztags-Anträge von 4 Grundschulen (Umwandlung zur VHG) vorläufig nicht genehmigt werden, weil noch Evaluationen abgewartet werden müssten, löste nicht nur Elternkreisen Proteste aus. Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach hatte öffentlich und auch in den Mitwirkungsgremien deutlich sein Unverständnis zum Ausdruck gebracht:   „Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Hier werden engagierte Schulen und Gemeinden für Fehler bestraft, die andere gemacht haben. Sicherlich ist die Verlässliche Halbtagsgrundschule kein vollständiges Ganztagskonzept, aber wenn die Anträge stimmen und den bisherigen Anforderungen genügen, sollte genehmigt werden. Ein genereller Stopp ist das falsche Signal an die Schulen und demotiviert. Wenn eine Evaluation neue Erkenntnisse bringt, können die Verlässlichen Halbtagsdrundschulen ja anschließend immer noch verbessert werden. Die Landesregierung spart hier an der falschen Stelle und ignoriert den Koalitionsvertrag.“

Quelle: BraWo, 19.07.2015

 

"Das Land darf sich nicht hinter Statistiken verstecken"

Fünf Fragen an: Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrates

Vor allem Eltern ärgern sich über Unterrichtsausfall. Sie befürchten, dass dadurch die schulischen Leistungen der Kinder leiden.

Henning Kraudzun befragte dazu Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrates.

 

Herr Seelbach, die Landesregierung meint, mit dem vor einem Jahr aufgelegten Vertretungsbudget für Schulen ließe sich der Unterrichtsausfall deutlich minimieren. Teilen Sie diesen Optimismus?

Das löst die strukturellen Probleme überhaupt nicht, sondern dadurch werden nur Löcher gestopft. Das Land muss mehr dafür tun, dass Lehrer in solchen Fächern ausgebildet werden, in denen seit Jahren Pädagogen fehlen.

Das Vertretungsbudget mag im Speckgürtel gut funktionieren, weil dort pensionierte Kollegen oder Studenten zur Verfügung stehen. Aber in der Fläche fehlt dieser Ersatz. Aus unserer Sicht sollten flexible Arbeitszeitmodelle für Lehrkräfte installiert werden, wodurch eine Mehrarbeit in stressigen Monaten aufgefangen wird, in weniger stressigen Zeiten könnten die Überstunden dann abgebummelt werden. ...

 

Märkische Oderzeitung vom 11.7.2015

 

Unterrichtsausfall: 5 Fragen Wolfgang Seelbach
Die Zeitungsseite mit dem vollständigen Interview als PDF.
Unterricht.pdf
PDF-Dokument [2.0 MB]

moz-online 22.6.2015 Gesamtschule: Hohe Nachfrage, geringe Kapazitäten

 

Dass die beiden einzigen Gesamtschulen im Havelland, neben der Kantschule auch die Bruno-Bürgel-Schule in Rathenow (112 Schüler werden aufgenommen, 40 Erstwunschabsagen), extrem stark nachgefragt werden, ist auch für den Landeselternsprecher, Wolfgang Seelbach, ein Beleg dafür, dass das Angebot für diese Schulform erweitert werden sollte. „Wir leben in einer Wachstumsregion. Mit Blick auf die Zahlen ist das die logische Konsequenz, zumal auch die Gymnasien in der Region stark nachgefragt werden und die Oberschulen nicht alle Schüler, die abgelehnt wurden, aufnehmen können. Wir haben einfach zu wenig Gesamtschulplätze", sagte er.

MAZ 2.6.2015: Erschreckend viele ohne Schulabschluss

 

lr-online: Trotz Zeugnis ohne offiziellen Abschluss

 

"Aus Sicht des Landeselternrats-Sprechers Wolfgang Seelbach fehlen in Förderschulen insbesondere bei den Lernbehinderten die Anreize durch leistungsstärkere Schüler. Er sprach sich für eine engere Kooperation mit Regelschulen oder flexiblen Modelle mit Förderklassen aus, um die krasse Trennung zwischen Regel- und Förderschulen zu überwinden. ...

Aus Sicht von Seelbach muss die individuelle Förderung schon in der Kita ansetzen und über die Grundschule bis in die weiterführende Schule wirken. «Hier gibt es noch Qualifikationsbedarf bei den Lehrkräften», sagte Seelbach. Wichtig für eine individuelle Förderung seien außerdem niedrige Klassenfrequenzen, Teamarbeit in den Schulen und personelle Unterstützung im Unterricht zum Beispiel durch Schulhelfer, Eltern und Schulsozialarbeiter."

rbb 29.5.2015 Interview mit Danilo Fischbach zum Kita-Streik: "Eltern am Limit"

Hier der Text des Interviews

Hier der Link zu rbb-Seite

 

brandenburg aktuell 29.5.2015 Nachrichtenblock II
"Für den Landeselternrat ist die Grenze des Zumutbaren längst erreicht."

MAZ 6.5.2015 Streikwelle nervt Eltern

 

"Ich habe überhaupt kein Verständnis dafür, dass während der Prüfungszeit gestreikt wird", betont der Sprecher des Landeselternrates Wolfgang Seelbach. "Das geht auf Kosten der Kinder."  Die Gewerkschaften hätten die Streiks verlegen sollen, um die Abschlussprüfungen an Gymnasien und Oberschulen nicht zu gefährden.

moz-online 28.4.2015 Landeselternrat nimmt ver.di unter Beschuss

Potsdam (MOZ) Der Landeselternrat übt scharfe Kritik an der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. Wie deren Sprecher Wolfgang Seelbach am Dienstag sagte, fehle jegliches Verständnis dafür, dass der Streik im Brandenburger Nahverkehr ausgerechnet mit den zentralen Abiturprüfungen zusammenfalle. "Wir hätten von der Gewerkschaft erwartet, dass die Zeit der Abiturprüfungen berücksichtigt und ausgeklammert wird", sagte Seelbach. Die knapp 9000 Abiturienten hätten zwar die Möglichkeit, die Prüfungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, seien dadurch aber zum einen psychischem Druck ausgesetzt und zum anderen gegenüber jenen benachteiligt, die nicht unter den Streikauswirkungen zu leiden haben und ihre Prüfungen wie geplant ablegen könnten. ...

MAZ vom 21.4.2015, S.13  Lernen wie Isaac Newton: Eltern gegen neuen Lehrplan

Grundsätzlich werde ein gemeinsamer Lehrplan für beide Läder begrüßt, sagt Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach.  Es sei zudem gut, dass der Plan durchgängig für die Klassen 1-10 gelten soll. Aber: "Die Zusammenlegung der entsprechenden Fächer zu Gesellschafts- bzw. Naturwissenschaften wird abgelehnt."

moz online (dpa) vom 12.04.2015 "Eltern wehren sich erfolgreich gegen Früheinschulung"

 "... Eltern von rund 2900 Kindern hatten sich erfolgreich gegen eine aus ihrer Sicht zu frühe Einschulung gewehrt. Der Landeselternrat sieht sich in seiner Forderung nach einem späteren Schulbeginn bestätigt.

Im Schuljahr 2010/11 waren 1970 Jungen und Mädchen um ein Jahr zurückgestellt worden. Inzwischen sind es fast 1000 Kinder mehr. "Dieser Anstieg deutet darauf hin, dass sich die Früheinschulung nicht bewährt hat", sagte Landeselternratssprecher Wolfgang Seelbach der Deutschen Presse-Agentur. Seiner Ansicht nach haben sehr junge Schulkinder oft Schwierigkeiten, sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Eine Folge seien oft problematische Schulkarrieren.

...

Wolfgang Seelbach begrüßte, dass zumindest das Verfahren für eine Rückstellung vereinfacht wurde. Laut Baaske ist es landesweit vereinheitlicht und nachvollziehbar. Seinen Angaben zufolge wurden für das laufende Schuljahr 93 Prozent aller Rückstellungsanträge von Eltern bewilligt. Die vielen Verfahren nannte Seelbach dennoch "unnötige Bürokratie", die man sich sparen könne. ... "

Der gleiche Artikel erschien auch in der MAZ vom 11.4.2015

Zitate auch in der Berliner Morgenpost und Berliner Zeitung vom 11.4.2015

"Der Landeselternrat sieht sich in seiner Forderung nach einer späteren Einschulung für sehr junge Kinder bestätigt. «Dieser Anstieg deutet darauf hin, dass sich die Früheinschulung nicht bewährt hat», sagte Sprecher Wolfgang Seelbach der Deutschen Presse-Agentur."

 

Berliner Zeitung vom 28.3.2015 "Notebook oder Tablet an fast jeder fünften Schule"

"Auch Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats, wünscht sich mehr Schulen, an denen Notebooks und Tablets im Unterricht eingesetzt werden. «Zum einen sollten alle Kinder Bedienung und Einsatzmöglichkeiten der neuen Medien erlernen. Andererseits geht es aber auch um den kritischen Umgang mit Informationen aus dem Internet.» Es sei Aufgabe von Schule und Eltern, die nächste Generation darauf vorzubereiten.

Nachteile könnten sich laut Seebach ergeben, wenn die neuen Medien nicht zur Kompetenz- und Wissenserweiterung, sondern als Spielgerät eingesetzt würden oder sich der Unterricht zu sehr auf die reine Bedienung der Geräte konzentriert."

MAZ vom 22.3.2015: "Weniger Schulleiter, mehr neue Lehrer"

"... Der Landeselternrat sprch von "jahrelangen Hängepartien" und befürchtet negative Folgen für das Klima in den betroffenen Schulen. Dieses würde "bewusst kaputtgemacht.", sagte Sprecher Wolfgang Seelbach."

[Hier die Stellungnahme des Landeseltersprechers zu den fehlenden Schulleiterstellen:

"Offenbar sind an einigen Schulen, deren Bestand nicht gefährdet ist, seit mehreren Jahren die Schulleiterstellen unbesetzt. Dafür habe ich kein Verständnis. Solche jahrelangen "Hängepartien" wirken sich häufig negativ auf das Schulklima aus.

Darunter leidet nicht selten das Engagement und die Motivation der Lehrkräfte.

Letztlich sind es die Schülerinnen und Schüler, die das ausbaden müssen.

Die Schulleitung hat ja nicht nur organisatorische Aufgaben, die teilweise delegiert werden können. Sie muss die Qualitätsentwicklung vorantreiben: Schulprogramm umsetzen und weiterentwickeln, Stärkung der individuellen Förderung im Unterricht, Gremienarbeit, Kommunikation mit Eltern usw.

 

Auch bei Schulen, deren Bestand gefährdet ist, wirkt sich die Nichtbesetzung einer Schulleitungsstelle demotivierend aus. Gegen Übergangslösungen von einigen Monaten ist nichts einzuwenden. Zieht sich das aber über Jahre hin, so macht sich die Stimmung breit, hier würde eine Schule bewusst kaputt gemacht.]

Märkische Zeitung Ruppiner Anzeiger vom 13.3.Seite 16 (moz):

"Man muss mit den Kindern Geduld haben"

Vier Fragen an Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach

 

Über das Thema Schulstress sprach Michael Gabel mit dem Brandenburger Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach aus Dallgow-Döberitz (Havelland).

 

Herr Seelbach, nimmt nach Ihrer Beobachtung der Stress in den Schulen zu?

Insgesamt ja. Und es gibt Schwerpunkte, zum Beispiel in den Gymnasien seit Einführung der zweijährigen Oberstufe. Für manche mag das Tempo sinnvoll sein, aber nicht für die große Masse der Schüler. Deshalb bevorzugen viele Gesamtschulen, wo die Oberstufe sich über drei Jahre erstreckt. Aber das Angebot an Gesamtschulen ist in Brandenburg aus unserer Gesicht noch zu gering.

 

Oder machen viele Eltern ihren Kindern unnötigen Stress?

Das gibt es auch. Wir vom Landeselternrat sagen den Eltern in solchen Fällen, dass ein Kind viele Entwicklungsphasen erlebt, da muss man manchmal geduldig sein. Ein Stressfaktor ist auch die Einführung der vorzeitigen Einschulung. Das war damals der Wunsch vieler Eltern, mittlerweile gibt es aber zahlreiche Beispiele von Kindern, denen die Einschulung mit fünf Jahren nicht gut bekommen ist. Der Landeselternrat setzt sich daher dafür ein, dass zum Stichtag 30. Juni zurückgegangen wird, damit Kinder wieder mit sechs Jahren eingeschult werden.

 

Haben manche Eltern nicht einfach übertriebene Erwartungen an die Leistungsfähigkeit Ihrer Kinder?

In bildungsfernen Schichten gibt es den berechtigten Wunsch, dass es den Kindern einmal besser gehen soll als einem selbst. Das führt gelegentlich zu Druck und Stress, auch weil sich die Eltern oft nicht in der Lage fühlen, den Kindern bei den Schularbeiten zu helfen. Letzteres betrifft übrigens auch Eltern aus allen gesellschaftlichen Schichten. Deshalb sollte es mehr Ganztagsschulen geben mit der Möglichkeit der Schulaufgabenhilfe. Und Lehrer sollten Schülern und Eltern noch mehr beratend zur Seite stehen.

 

Sie selbst haben zwei Kinder, die noch zur Schule gehen. Gehören Sie zu den Vätern, die ihren Kindern zusätzlichen Stress machen?

Ich denke, ich schaffe es ganz gut, mich zurückzuhalten. Unser Sohn hat sich für die dreijährige Oberstufe entschieden. Ein Jahr länger an der Schule zu verbringen als andere ist ganz gewiss kein Makel.

Brandenburger Wochenblatt vom 1.3.2015, Seite 3: Einschulungsalter auf dem Prüfstand

... Besonders in ländlichen, bevölkerungsarmen Regionen Brandenburgs werden teilwese "gegen den Wunsch der Eltern und gegen ärztlichen Rat Kinder eingeschult, die offenbar noch nicht schulreif sind - nur um die Klassen voll zu kriegen" beklagt sich der Landeselternrats-Vorsitzende Wolfgang Seelbach. "Eine Mutter ist in ihrer Verzweiflung nach Sachsen umgezogen - mit Erfolg, das Kind wird dort ein Jahr später eingeschult", berichtet er. "Gleichzeitig werden Anträge auf vorzeitige EInschulung problemlos und ohne Gutachten genehmigt."  ...  "bei den bisherigen Rückmeldungen aus Ministerium und Politik wird derzeit noch mehrheitlich die Verlegung des Einschulungsstichtages abgelehnt.", erzählt Seelbach, gibt die Hoffnung aber nicht auf. Für den 7. März hat der Landeselternrat die Landtagsfraktionen eingeladen, "damit sie dort Rede und Antwort stehen können."

MAZ vom 28.2.2015 Seite 16: 32500 Bürger für spätere Einschulung

... Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach kritisiert an dem jetzigen Stichtag, dass mitunter schon Kinder im Alter von fünfJahren und neun Monaten eingeschult werden.  ...

Lausitzer Rundschau vom 27.2.2015: 20000 Elternunterschriften gegen Früheinschulung ihrer Kinder

... Mindestens 20 000 Unterschriften gegen Früheinschulung wollen Eltern am heutigen Freitag an Bildungsminister Günter Baaske (SPD) und Landtagspräsidentin Britta Stark übergeben. Die Unterzeichner fordern, den Stichtag für die Einschulung von Kindern vom 30. September auf den 30. Juni zurückzuverlegen.

Durch den aktuellen Stichtag würden viele Kinder bereits mit fünf Jahren eingeschult, darunter auch Kinder, die noch nicht schulreif seien, sagte Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach, der die von Eltern aus Elbe-Elster und der Uckermark gestartete Initiative unterstützt, gegenüber der RUNDSCHAU.

In Brandenburg war der Stichtag für die Einschulung von Kindern zum Schuljahr 2005/2006 vom 30. Juni auf den 30. September verlegt worden. "Wir stellen fest, dass die Anzahl der Kinder, die ein Jahr zurückgestellt werden, auf 17 Prozent gestiegen ist", sagte Seelbach. Doch wenn Eltern der Meinung sind, dass ihr Kind nicht schulreif sei und deswegen nicht eingeschult werden solle, werde dieser Wunsch "im Grunde nur in Potsdam befolgt". Gerade im ländlichen Raum würden Schulleiter oft auch Kinder, die nicht schulreif seien, einschulen, um auf diese Weise die Klassen voll zu bekommen.

...

[Anmerkung: Die Zahl 17% ist noch nicht bestätigt. W. Seelbach]

Einschulungsstichtag und Rückstellungen:

Interview mit dem Landeselternsprecher im Fernsehen "Brandenburg aktuell": Hier der Text

pnn 20.2.2015 Mehr Hilfen für Schüler in Potsdam

"Auch der Landeselternrat (LER) empfiehlt einen Sozialarbeiter an jeder Schule. Allerdings gebe es auch Vorbehalte, etwa durch die Träger von Jugendclubs, an denen bislang auch Sozialarbeit angeboten worden sei, sagte LER-Mitglied Wolfgang Seelbach den PNN. Aber man solle doch dort hingehen, wo die Jugendlichen seien, nämlich an die Schulen. Seelbach zufolge spielt Gewalt an Brandenburgs Schulen im Vergleich zu Berlin keine große Rolle. „Aber Mobbing und Internetsucht sind Themen, die uns stark betreffen“, sagte er."

Foto: dpa/moz

moz 14.2.2015: Brandenburgs Schüler werden kaum über Gefahren im Netz aufgeklärt

"Auch der Landeselternrat kritisiert ein "altes Denken" an vielen Schulen. "Es ist immer schwierig, ein neues Fach zu etablieren, da die Widerstände groß sind", sagt Sprecher Wolfgang Seelbach. "Es wird oft verbissen gekämpft." Er fordert, nicht nur Lehrer in Medienkompetenz weiterzubilden, sondern auch Eltern. "Wir laden uns zwar gelegentlich Experten zu Elternkonferenzen ein, aber das muss verstärkt werden."

Foto: rbb

Brandenburg aktuell vom 9.2.2015 (rbb): Streit um die Einschulung

 

Interview mit Herrn Seelbach, hier der Text:

 

"Hr. Platt: Herr Seelbach, wie halten Sie es mit der Initiative? Unterstützen Sie die Forderung oder nicht?

 

Hr. Seelbach: Wir vertreten ja alle Eltern. Wir hatten die Diskussion schon 2013 mit dem Ministerium. Damals gab es ja auch schon mal den Plan, den Stichtag wieder zurückzulegen – also auf den 30.6. Vor 2005 hatten wir das ja auch.

Wir sind dann mit dem Ministerium übereingekommen, dass dem Elternwunsch entsprechend relativ unbürokratisch das Verfahren durchgeführt wird.

 

Unterstützen Sie jetzt die Forderung der Initiative auf Rückverlegung auf den 30.6.?

 

Inzwischen ja!

 

Aber was bringt das eigentlich? Letztlich sprechen wir doch nur von 3 Monaten. … Hat das so eine große Wirkung?

 

Es sind immerhin 25% eines Jahrganges. Der Landeselternrat ist der Meinung, dass in der Regel mit 6 Jahren eingeschult werden sollte. Frühreife Kinder sollten natürlich früher in die Schulen. Dafür setzen wir uns auch ein. Wir sind nicht generell gegen eine Früheinschulung, aber es hängt immer vom Kinde ab.

Das ist die Situation, die uns nicht gefällt: Viele Schulleiter entscheiden danach, wie gerade die organisatorische Situation ist. Wenn Eltern sehen, dass ihr Kind noch nicht reif ist für die Schule und der Schulleiter dann sagt: „Tut mir leid, ich muss erst mal die Klasse voll kriegen!“, dann sind das aus unserer Sicht die falschen Argumente. Es muss vom Kinde her gedacht werden und was das Beste für das einzelne Kind ist - und nicht danach wie gerade die schulorganisatorischen Bedingungen sind.

 

Sind Ihnen mehrere solcher Fälle … bekannt, in denen Schulleiter nach - wie Sie sagen - organisatorischen Gesichtspunkten entscheiden? ...

 

Leider Ja. Wir haben eine Umfrage im Landeselternrat gemacht. Im Raum Potsdam wird schon auch im Interesse der Eltern verfahren. Aber sobald es in die Kreise geht und im ländlichen Raum haben wir sehr viele Rückmeldungen, dass sich die Schulleitungen nicht nach den Empfehlungen richten, die das Ministerium Ende 2013 gegeben hat, nämlich stärker den Elternwunsch zu berücksichtigen.

 

Was können also Eltern machen, wenn sie in einer solchen Situation sind: Eigentlich müsste vom Gesetz her eingeschult werden, die Eltern sind aber der Meinung, ein Jahr Rückstellung wäre besser. Der Schulleiter widerspricht. Was können Eltern da machen?


Letztlich liegt leider die Entscheidung beim Schulleiter, das ist die rechtliche Situation. Aber man kann schon Druck machen: ärztliche Gutachten, Kita-Empfehlungen und so weiter. Wir machen im Moment auf übergeordneter Ebene entsprechenden Druck, dass sich das Verhalten der Schulorganisation ändert.

 

Vielen Dank, Wolfgang Seelbach. Es wird die Eltern nur wenig trösten, das bedeutet nämlich viel Aufwand – aber dennoch vielen Dank für diese Einschätzungen."

MAZ vom 9.2.2015: Mindestlohn in der Schulküche: Eltern fürchten Qualitätsverlust

Die Erhöung ist erheblich von 2,20 auf 3 Euro, sagt Elternsprecherin Nicole Wache [Regenbogen Grundschule Senftenberg]. ... Manche [Eltern] fürchten auch, dass die Anbieter nun an der Qualität des Essens sparen, um die Mehrkosten auszugleichen, sagt Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach.

Die 9. Familienbildungsmesse fand unter dem Motto "Zukunft Familie – Familienbildung in Brandenburg" am 04.12.2014 in der IHK Potsdam statt.

Der LER wurde mit einem Stand von Ulrike Schwenter, Jan Alexy und Mario Thormann vertreten.

MAZ 24.1.2015 "Stundenausfall: Eltern auf den Barrikaden"

" ... Vor dem Hintergrund des anhaltenden Unterrichtsausfalls fordern Brandenburgs Eltern die Landesregierung zum Handeln auf. „Das Land muss die geplanten Neueinstellungen von Lehrern vorziehen und schon jetzt junge Leute an die Schulen holen“, sagte Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach am Freitag. Er sei überrascht von der Hiobsbotschaft, dass weiter in so großem Stil Unterricht ausfalle, dass Hunderte Kinder in bestimmten Fächern keine Zeugnisnoten bekommen. „Wir hätten gedacht, dass das Problem mittlerweile weitgehend eingedämmt ist.“
...
Der Ausfall sei aber offenbar nicht nur ein Problem der Peripherie, so Elternvertreter Seelbach. Die Zeugnis-Notfälle treffen zum Beispiel auch Falkensee (Havelland), Velten (Oberhavel) oder Cottbus, wo das Vertretungsbudget eigentlich greifen müsste. „Das zeigt, dass die Ausstattung mit Lehrern in Brandenburg insgesamt zu gering ist“, so Seelbach.
...
Krankheit von Lehrern ist laut Statistik der Hauptgrund für Unterrichtsausfall. Im Schuljahr 2013/14 fielen laut Ministerium fast ein- viertel Millionen Unterrichtsstunden ersatzlos aus – knapp 2 Prozent. 968000 Stunden konnten vertreten werden. Die Hälfte davon „qualitativ sehr schlecht“, kritisiert Elternvertreter Seelbach: Klassen würden zusammengelegt und Kinder irgendwie beschäftigt. „Nur wenige Schulen halten einen Pool an sinnvollen Aufgaben bereit, die in der Zeit gelöst und dann vom Fachlehrer kontrolliert werden. ...“

 

pnn 19.01.2015 "Zu wenige Schulpsychologen. Berufsverband und Elternvertreter warnen vor Arbeitsüberlastung"

" ... Auch der Landeselternrat teilt Weinerts Ansicht, dass es zu wenig Schulpsychologen in Brandenburg gibt. „Sie sollten zudem näher an den Schulen sein“, empfiehlt Sprecher Wolfgang Seelbach. Ohnehin würden die Experten häufig erst dann konsultiert, wenn „das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“. Darum sei für die Vorbeugung auch die Arbeit der Schulsozialarbeiter in Brandenburg wichtig. „Sozialarbeiter sind direkt an den Schulen und können bei besonderen Problemlagen gezielt unterstützen“, sagt Seelbach. Mit ihrer Hilfe würden besondere Schulprogramme, etwa zur Gewaltprävention, umgesetzt.

 ... Laut Koalitionsvertrag der rot-roten Landesregierung sollen 100 zusätzliche Stellen für Schulsozialarbeiter geschaffen werden. „Das begrüßen wir“, sagt Seelbach. Ohnehin hätten Schüler oft weniger Hemmungen, sich den Sozialarbeitern statt Lehrern, Eltern oder Schulpsychologen anzuvertrauen.

So sieht das auch die Landesschülersprecherin Pauline Reinicke. Wie Weinert und Seelbach befürwortet sie multifunktionale Teams nach skandinavischem Vorbild – mit Lehrern, Krankenschwestern, Schulpsychologen und Sozialarbeitern. ... "

MAZ 29.11.2014 "Streit um neue Rahmenlehrpläne"

... "Die Qualität des Unterrichts darf nicht unter dem neuen Lehrplan leiden", warnt Fuchs. "Wichtige zentrale Inhalte wie die Aufarbeitung der DDR-Geschichte dürfen nicht hinten runterfallen", fordert auch Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach. ...

Foto: MAZ/dpa

MAZ 26.11.2014 "Ungesundes Schulessen"

 

Ernährungs-TÜV für Schulessen?

"Bei Brandenburger Eltern findet der Vorstoß Zustimmung: "Mehr Transparenz und Kontrolle beim Schulessen wäre wünschenswert", sagt Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach. Die Probe-Essen der Anbieter seien meist gut. "Nach zwei, drei Monaten lässt dann oft die Qualität nach." Auch die Essenskultur müsse verbessert werden, fordert Seelbach. "Die Kantinen sind oft zu laut und hektisch."

moz 21.10.2014 zu Flüchtlingsheimen

" ... Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats, beklagt, dass sich die Kreise und das Land zuweilen gegenseitig die Verantwortung zuschieben würden, wenn es um zusätzliches Personal für die pädagogische und psychologische Betreuung von Flüchtlingskindern gehe. "Viele dieser Kinder sind traumatisiert oder haben kaum Vorbildung. Die Lehrer sind schon jetzt teilweise damit überfordert", warnt Seelbach."

25.9.2014 BlickPunkt Brandenburg zum Unterrichtsausfall in Teltow-Fläming

"Hinzu kommt, dass bei Elternversammlungen bereits der Wunsch geäußert wurde, Stunden nicht einfach ausfallen zu lassen, sondern die Schüler in dieser Zeit mit fachspezifischen Aufgaben zu beschäftigen. „Dabei haben Schulen gute Modelle“, so Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landesrates der Eltern in Brandenburg. „Einige haben einen Vertretungsordner in dem sich Fachaufgaben für Schüler befinden. Eine andere Möglichkeit ist die sogenannte Budgetierung die in einigen Schulen bereits praktiziert wird. Da bekommt eine Schule eine bestimmt Summe und kann damit sehr kurzfristig Kranheitsvertretungen suchen, wie z.B. Lehrer im Ruhestand o.ä.“"

"Unsere Kinder können kein Englisch"

Interview mit dem Landeselternsprecher in der Bildzeitung (9.9.2014) Regionalteil Berlin-Brandenburg als letzter Beitrag in der Serie zur Landtagswahl "Was Brandenburg bewegt"

"Wir haben katastrophale Ergebnisse in diesem Fach. Im bundesweiten Vergleich liegen wir mit Abstand an letzter Stelle und wir sind auch weit weg von der Mitte. Das ist das Problem." ... Deshalb freut sich Seelbach über die Pädagogen, die in den Sommerferien selbst die Schulbank gedrückt haben um sich weiterzubilden. ...

Was wir seit Jahren immer wieder fordern, wo sich die Landesregierung aber leider sehr zurückgehalten hat, ist, dass schon mal im voraus für Mangelfächer zum Beispiel Musik, Physik und Chemie eingestellt wird.“ ...

"Die Klassen in Brandenburg sind eindeutig zu groß“  Bei 28 Kindern könne keine individuelle Förderung stattfinden. "Das schafft kein Mensch.“

"Ich würde der Landesregierung eine Note irgendwo zwischen drei und vier geben.“ Zwar habe sich einiges verbessert aber beim Vertretungsunterricht und der Schulsozialarbeit gebe es Nachholbedarf.

moz 2.9.2014 zur Podiumsdiskussion des KER HVL

"In den Jahren 2011 bis 2013 hatte der Bund ein Projekt für Schulsozialarbeiter finanziert, das auch in Brandenburg großen Anklang gefunden hatte. Der Landeselternrat (LER) hatte immer wieder eine Anschlussfinanzierung auf Landesebene gefordert, war aber bisher auf taube Ohren gestoßen.  ...  Der LER-Vorsitzende, Wolfgang Seelbach, forderte jeweils einen Mann und eine Frau pro Schule. Es sei auch wichtig, nicht bereits beschäftigte Sozialarbeiter aus anderen Stellen wie Jugendclubs oder ähnlichem abzuziehen, sondern tatsächlich neue Stellen zu schaffen."

Radio B2 20.8.2014 17:10h zu den 900 neuen Lehrkräften

"Aus unserer Sicht reicht das nicht. Die 900 decken mal gerade den nötigsten Bedarf, der vor allem durch Pensionierungen entstanden ist. Wenn wir alle Grundschulen für Inklusion fit machen wollen, brauchen wir noch deutlich mehr Lehrkräfte, nach meiner Überschlagsrechnung bei den jetzigen Klassenfrequenzen wären das ca. 660 Grundschullehrerinnen.

Außerdem sollten wir die Schulen besser mit Sozialpädagogen und Schulpsychologen versorgen. Dadurch könnten sich die Lehrkräfte stärker auf ihre Kernaufgaben, den Unterricht konzentrieren."

MAZ 6.8.2014 zum Schulanfang

„Der Wechsel von der Kindertagesstätte in die Schule ist schwierig“, weiß Andreas Menzel aus dem Vorstand des brandenburgischen Landeselternrats.
Wichtig sei, dies nicht zum Umbruch werden zu lassen, sondern die Veränderung als Übergang zu gestalten.

... Nicht selten seien es aber die neuen Rahmenbedingungen, mit denen die Kinder erst einmal zurechtkommen müssten, sagt Menzel. Schon allein die Ruhe und das stille Sitzen seien nach der lebhafteren Kita-Zeit ungewohnt. Menzel plädiert für mehr Berührungspunkte zwischen Kindertagesstätten und Grundschulen. So seien Ausflüge von Kita-Gruppen in die Schulen eine gute Vorbereitung für den neuen Ernst des Lebens. „Seitens der Schulen ist eine Willkommenskultur wichtig“, so Menzel.

... Den Eltern rät Menzel, "wertschätzende Neugier“ für berichtete Erlebnisse zu zeigen und erste Erfolge mit den Kindern zu feiern.


... Offenheit auch für die anderen neuen Schüler ist dagegen bei Besuchen der Eltern in der Schule gefragt. „Viele Mütter und Väter haben da zu sehr den eigenen Nachwuchs im Blick, ohne auf das Gruppenverständnis der ganzen Klasse zu achten“, sagt Menzel. Ist Schulangst einmal da, gilt es laut Schulpsychologen den Kindern zu vermitteln, dass sie mit ihren Fähigkeiten gern aufgenommen werden und die Schulen ja gerade dazu da seien, etwas zu vermitteln, was man noch nicht kann."

falkenseeaktuell August 2014 Seiten 28, 29: Interview mit dem Sprecher des Landeselternrats, Wolfgang Seelbach, zu "drängenden Fragen des Schulsystems".

Weitere Artikel der Serie "Thema Schule"

Das Interview als PDF datenreduziert.
Interview falkenseeaktuell Aug 2014.pdf
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MAZ 12.7.2014 Gute Abi-Noten trotz umstrittener Reform

„Eine der beiden brandenburgspezifischen Mathe-Aufgaben entsprach nach Aussagen von beteiligten Lehrkräften nicht dem Schwerpunkt der Rahmenpläne, war also bei den Schülern weitgehend unbekannt“, sagt der Sprecher des Landeselternrats, Wolfgang Seelbach.

 

moz 26.6.2014 Volle Klassen: Schulen am Limit

"Vor allem im Speckgürtel rund um Berlin häufen sich Probleme mit großen Klassen, erläutert Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrates. Hintergrund ist, dass es viele junge Familien an den Rand der Großstadt zieht. "Im ländlichen Raum sieht die Situation anders aus", sagt Seelbach. ...

Indes berichtet Elternrat-Sprecher Seelbach, dass Klassen mit 28 Schülern nicht ungewöhnlich sind. Er sagt aber auch, dass die individuelle Förderung der Schüler in diesen Fällen auf der Strecke bleiben kann. "Deshalb fordern wir, dass die Frequenz auf 23 bis 25 Schüler runtergeht."

MAZ, 25.6.2014: Weniger Unterricht, gleiche Prüfung

"„Auch Lehrer, die die Aufgaben kennen, haben uns bestätigt, dass die Brandenburger Jugendlichen im Nachteil waren“, sagt der Sprecher des Landeselternrats, Wolfgang Seelbach. Vier von sechs Prüfungsaufgaben in Mathematik seien komplett wortgleich gewesen. Die beiden anderen vom Anspruch nahezu gleich. Dabei haben märkische Oberstufenschüler pro Jahr rund 80 Mathestunden weniger als die Berliner."

[Richtigstellung des LER-Sprechers: "In Brandenburg gibt es in der Oberstufe in Mathe pro Jahr ca. 40 Stunden weniger als in einem Berliner Leistungskurs, also in zwei Jahren ca. 80 Stunden.
Der Satz "Die Brandenburger mussten sich demnach in der Prüfung mit Themen beschäftigten, die gar nicht auf dem Lehrplan standen." ist so nicht korrekt. Eine der beiden brandenburgspezifischen Mathe-Aufgaben entsprach nach Aussagen von beteiligten Lehrkräften nicht dem Schwerpunkt der Rahmenpläne, war also bei den Schülern weitgehend unbekannt. Ich gehe davon aus, dass sich die Lehrkräfte und das Ministerium austauschen und beim nächsten Abitur verbessern."]

maz 17.6.2014: Ein Sozialarbeiter für jede Schule

"Lehrer allein könnten die Probleme nicht auffangen, sagt der Sprecher des Landeselternrats, Wolfgang Seelbach. „Heute benötigen Schulen zunehmend weiteres Personal wie Sozialarbeiter und Psychologen.“ Derzeit haben nur 208 öffentliche Schulen in Brandenburg einen Sozialarbeiter – das ist nicht mal jede vierte. Die meisten Sozialpädagogen sind an Oberschulen eingesetzt. „Wir fordern für jede Brandenburger Schule einen Sozialarbeiter“, so Seelbach.

Im Landtag steht eine breite Mehrheit hinter der Forderung. Laut einer Umfrage des Landeselternrats befürworten vier von fünf Fraktionen einen flächendeckenden Einsatz von Sozialpädagogen an märkischen Schulen."

Thema Schulsozialarbeit im Radio
Interview im rbb b2 mit dem Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach
radio B2_ 13_46 Uhr(radio B2) Interview [...]
MP3-Audiodatei [2.1 MB]

moz 6.6.2014: Lehrer und soziale Medien

"Erzieher, Lehrer und auch Polizisten sehen zuerst die Eltern in der Pflicht, sagt Rüdiger. Doch die seien in der Regel überfordert, sich mit ihren Kindern über Themen wie Sexting, Cybermobbing und Cybergrooming auseinander zu setzen. Dabei seien die Folgen zum Teil fatal. Kinder wurden bereits durch anhaltendes Mobbing oder weil Nacktfotos von ihnen im Internet erschienen sind, in den Selbstmord getrieben. Erwachsenen fehle häufig das technische Verständnis, so Rüdiger, und die Kompetenz im Umgang mit den sozialen Medien wie YouTube, WhatsApp und Facebook.

Tagungsteilnehmerin Ulrike Schwenter kann das nur bestätigen. Sie ist im Vorstand des Landeselternrats Brandenburg, Lehrerin und Mutter von drei Kindern. "In der Schule wird das Thema Medienschutz sträflich vernachlässigt. Lehrer haben zu wenig bis gar keine Ahnung davon. Sie müssen sich auch nicht weiterbilden." Das geschehe nur auf freiwilliger Basis, aber zu selten. Schwenter gibt zu, dass es zwar anstrengend sei, sich zum Beispiel die Online-Spiele der Kinder genau anzusehen, "doch es führt kein Weg daran vorbei". Die Tagung in Oranienburg hält sie für einen ersten langsamen, aber wichtigen Schritt, um dem schnellen Netz etwas entgegenzusetzen."

Ulrike Schwenter gibt als stellvertretende Sprecherin des LER ein Statement zur Medienbildung, veröffentlicht auf der Homepage des lmb - Landesfachverband Medienbildung.

"... die neue, bunte Medienwelt heute ein nicht mehr zu verdrängender Teil aller Lebenswelten ist. Jede an Bildung beteiligte Profession und die Schüler/-innen können sich dem Einfluss eben dieser Medienwelt nicht verschließen. ... "

pnn 5.6.2014 Vertretung selbst organisiert

Schulen in der Region Teltow nutzen lieber das kommunale Vertretungsbudget als die neue Alternative vom Land, weil das einfacher und schneller ist.

Wie viele Schulen das Landesmodell in Brandenburg nutzen, ist noch nicht erfasst. 3000 bis 16 000 Euro pro Jahr und pro Schule stehen je nach Größe der Einrichtung zur Verfügung. Vor allem Oberstufenzentren hätten ihr Budget bereits aufgebraucht. „Wenn die Kommunen im Raum Teltow bereit sind, doppelt zu bezahlen, müssen sie das entscheiden.“ Auf lange Sicht werde sich das Landesmodell durchsetzen, ist Breiding überzeugt.

Der Teltower Stadtverordnete Eberhard Adenstedt (Grüne) kann da nur mit dem Kopf schütteln: „Das Ministerium hat ein Verwaltungsmonster geschaffen“, sagt er, der sich ehrenamtlich im Landeselternrat engagiert. Zwei Wochen Wartezeit? Das schrecke Schulen zurecht ab. „Wir können froh sein, dass wir städtische Reserven haben.“

MAZ 20.5.2014 König Fußball diktiert den Stundenplan

„Für Grundschüler kommt das sicher nicht infrage“, findet Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats. Bei älteren Schülern sehe er aber kein Problem, wenn ausnahmsweise bis in die Puppen der Fernseher läuft. „In der Pubertät verschiebt sich die Tiefschlafphase ohnehin nach hinten.“ Und beim Endspiel am 13. Juli sind in Brandenburg sowieso schon Sommerferien.

15.5.2014 pnn zur Schulsozialarbeit: Wandern zwischen den Welten

"Der Landeselternrat (LER) fordert, dass in Brandenburg jede Schule über einen Sozialarbeiter verfügt. Laut einer Umfrage würde auch die Mehrheit der Landtagsfraktionen das begrüßen, heißt es vom LER."

MAZ 29.4.2014 Gesamtschulen in Brandenburg sehr beliebt

"Der Anteil der Erstwünsche bei den staatlichen Gesamtschulen liegt für 2013/14 bei 16,8 Prozent, wie aus Zahlen des Bildungsministeriums hervorgeht. Ein Jahr zuvor waren es 15,7 Prozent.

Als Hauptgrund für die starke Nachfrage sieht der Landeselternrat die Angst vor der 2012 verkürzten Schulzeit am Gymnasium. An Gesamtschulen legen Schüler weiter erst nach 13 Jahren die Abiturprüfung ab. „Viele Eltern halten das längere Lernen für besser“, sagt Sprecher Wolfgang Seelbach. Der Stress am Gymnasium habe deutlich zugenommen. Viele Schüler müssten Sport- oder Musikaktivitäten am Nachmittag streichen, weil sie die Zeit für Schularbeiten benötigen. Die Gesamtschulen böten zudem oft ein breiteres Unterrichtsspektrum als Gymnasien.

... Die Oberschulen müssten noch besser auf das Berufsleben vorbereiten, um akzeptiert zu werden, so Elternvertreter Seelbach. „Die Oberschule hat einen Geburtsfehler“, meint auch Günther Fuchs, Landeschef der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Neben dem Gymnasium müsse das Land eine zweite Schulform anbieten, die alle Bildungsgänge ermöglicht. An Oberschulen kann maximal die mittlere Reife erworben werden."

[Anmerkung des Redakteurs: statt "auf das Berufsleben" war "auf die Oberstufe" gemeint.

Wolfgang Seelbach]

Artikel in der MAZ
Gesamtschule1.pdf
PDF-Dokument [468.7 KB]
Kommentar der MAZ zum Thema
Gesamtschule Kommentar Kaufmann.pdf
PDF-Dokument [433.3 KB]
Kommentar des Brandenburgischen Lehrerverbandes beruflicher Schulen
BLV_Medieninfo03_2014_beruflGymnasium.pd[...]
PDF-Dokument [68.8 KB]

Berliner Kurier 10.4.2014: 4127 Schüler betroffen: Keine Noten, weil zuviel Unterricht ausfällt

„Wir waren sehr überrascht“, sagt Wolfgang Seelbach vom Landesrat der Eltern. Bekannt waren bis dato nur Probleme in Luckenwalde (Teltow-Fläming). Dort konnten einhundert Oberschüler im Fach Englisch nicht benotet werden. Doch jetzt kam heraus, dass 30 weitere Schulen betroffen waren. ...

„Es wird schwer, die Wissenslücken aufzuholen. vor allem bei Sprachen“, erklärt Seelbach. Kurz vor einem Schulabschluss sei die Lage für die betroffenen Schüler besonders kritisch."

Am 8.4.2014 fand im Kutschstall die 3. "Potsdamer Rede" statt, eine Veranstaltungsreihe der Stiftung Zukunft Berlin.

Dr. Martina Münch und Mark Rackles (Staatssekretär für Bildung, Berlin) hielten die Hauptreden und beleuchteten die Fortschritte in der Zusammenarbeit von Berlin und Brandenburg. Danach hatte die Vorsitzende des LEA Berlin und der Sprecher des LER Brandenburg Gelegenheit zu Stellungnahmen. Lieselotte Stockhausen-Doering legte ihren Schwerpunkt auf die gravierenden Mängel in der Gebäudeausstattung der Berliner Schulen.

Wolfgang Seelbach forderte die Öffnung der Landesgrenze für Schülerinnen und Schüler beider Seiten. Es könne  nicht sein, dass brandenburger Kinder stundenlange Fahrwege in Kauf nehmen müssten, während gleichzeitig eine berliner Schule in wenigen Minuten erreichbar sei. Es gebe durchaus gute Beispiele der Zusammenarbeit, wie z.B. das LISUM aber auch gegenteilige Tendenzen. Die Schulsysteme sind unterschiedlich, die Oberschule in Brandenburg sei mit der ISS nicht vergleichbar und drohe in einigen Bereichen zur Restschule zu verkommen. Die Politik habe sich von der gemeinsamen Oberstufe entfernt und Brandenburg und Berlin gingen nun unterschiedliche Wege zum Abitur.  Er räumte ein, dass Brandenburg mit seinem ländlichen Raum und dem sehr geringem Anteil an Schülern nichtdeutscher Herkunft andere Voraussetzungen als Berlin hat. Dennoch mahnte er bessere Zusammenarbeit der Länder ein. "Die Akzeptanz des Föderalismus in der Elternschaft hängt davon ab, wie die Länder zusammenarbeiten." Gelingt das nicht, würden antiföderale Stimmungen zunehmen und die Forderung nach einer nationalstaatlichen Organisation der Bildung würde sich durchsetzen.

moz 3.4.2014: Politiker auf Stimmenfang im Klassenzimmer

"Brandenburg hat das Schulverbot für Politiker während der heißen Wahlkampf-phase abgeschafft. Somit steht Abgeordneten das Klassenzimmer künftig auch in den letzten sechs Wochen vor einer Wahl offen. Der Landeselternrat reagiert empört. ... Brandenburgs Elternrat fühlt sich bei dieser Entscheidung übergangen. Zuvor hatte sich das Gremium per Beschluss mehrheitlich gegen die Abschaffung der Frist ausgesprochen. "Dieses Votum wird vom Ministerium jedoch nicht ausreichend gewürdigt", kritisiert Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrates. "Wir empfinden dies als grobe Missachtung des höchsten Gremiums der Eltern im Land." ... Indes fordert der Elternrat das Ministerium auf, seine Entscheidung zurückzunehmen. "Unsere Kinder müssen auch weiterhin vor kurzfristigen politischen Manipulationen geschützt werden", sagt Sprecher Seelbach. Die Frist habe wirksam verhindert, dass in der heißen Phase des Wahlkampfes parteipolitische Werbung an Stelle von politischer Bildung habe treten können."

 

pnn 3.4.2014: "Elternrat Brandenburg besteht auf Politiker-Besuchsverbot an Schulen

Der Landeselternrat fordert die Beibehaltung des Besuchsverbotes von Politikern an Schulen während des Wahlkampfes. Die bisher geltende Sechswochenfrist verhindere wirksam, „dass in der heißen Phase des Wahlkampfs parteipolitische Werbung anstelle von politischer Bildung treten konnte“, heißt es in einem Beschluss des Elternrates. Mit der Abschaffung der Frist durch das Ministerium (PNN berichteten) werde „ohne jede Notwendigkeit eine Hürde hierfür nahezu beseitigt“. Die Entscheidung müsse revidiert werden – gerade vor der am 25. Mai anstehenden Kommunalwahl, bei der Jugendliche ab 16 Jahren stimmberechtigt sind. „Schule ist ein geschützter Ort des Lernens, an dem kein Platz für parteipolitische Beeinflussung vor Wahlen sein darf!“, so der Elternrat."

 

In der MAZ vom 3.4.2014 (S.4) "Eltern wollen keine Politiker an Schulen" und im Prignitzer wird die PM des LER ebenfalls zitiert.

Bildungskonferenz der Piraten Brandenburg

Am 15.3.2014 trafen sich die bildungspolitisch Aktiven der Piratenpartei im Bürgerhaus am Schlaatz zur "1. Bildungskonferenz". Nach Vorträgen von Mitarbeitern des Ministeriums und der Berliner Qualitätsbeauftragten gab es eine offene Diskussion.

Wolfgang Seelbach, der als Sprecher des LER eingeladen war, begrüßte, dass die Piratenpartei eine Aufstockung des Bildungshaushalt und insbesondere mehr Mittel für individuelle Förderung fordert. Die Forderungen zur Autonomie der Schule gingen jedoch aus seiner Sicht zu weit. Die Vorstellungen der Schulen sollten bei baulichen Maßnahmen berücksichtigt werden, die Umsetzung sollte jedoch weiterhin durch Fachleute aus den Ämtern erfolgen.

Aus der PM der Piratenpartei: "Bildungspolitik ist eines der wichtigsten Themen der Brandenburger Piraten. Das zeigte die Diskussion mit dem Brandenburger Landeselternrat Wolfgang Seelbach. Der Landeselternrat vertritt die schulischen Interessen der Eltern in der Öffentlichkeit. Wie den Brandenburger Piraten geht es auch ihm darum, die Diskussion um Bildungsqualität vor Ort zu fördern und dabei die Beteiligung der Eltern und Schüler zu stärken."

moz 15.3.2014, Seite 1 "Eltern springen für Lehrer ein"

"Um den Stundenausfall an Brandenburgs Schulen einzudämmen, übernehmen selbst Eltern aushilfsweise den Unterricht, sofern sie die nötigen Qualifikationen vorweisen können. Die Schulen können auf einen Etat von fünf Millionen Euro zugreifen, um Vertretungskräfte zu akquirieren ... - pensionierte Kollegen, Referendare oder auch Eltern. ...

Der Landeselternrat Brandenburg beobachtet das bundesweit einmalige Experiment der Rekrutierung qualifizierter Vertretungskräfte mit Skepsis. "Wir hatten da schon Bedenken, aber vermutlich ist es die einzig flexible Lösung", sagt Vorstandssprecher Wolfgang Seelbach. Eine Verquickung des fünf Millionen Euro-Budgets mit dem Einsatz von Eltern ist jedoch aus seiner Sicht nicht zulässig. ...

Der Kreiselternrat Havelland dagegen stellt das gesamte Projekt in Frage: "Wenn es auf dem brandenburgischen Lehrermarkt kaum qualifizierte Lehrer für die naturwissenschaftlichen Fächer gibt, hilft den Schulen auch das beste Budget nichts", sagt dessen Vorsitzender Burkhard Meyer zu Natrup und fordert nachhaltigere Lösungen. Die zehn Millionen Euro seien unzureichend, um die Schulen "wieder in die Lage zu versetzen, ihrem Erziehungs- und Bildungsauftrag ohne größere Stundenausfälle gut nachkommen zu können.""

Lausitzer Rundschau 15.3.2014, Seite 4: Zurück in die Bildungszukunft

" ... Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack spricht von "Fast-Food-Bildung" und schlägt vor, Lehrpläne zu entschlacken. "Das Turbo-Abi ist ein Musterbeispiel für eine verkorkste Bildungsreform." Ganz so dogmatisch sieht das der Landeselternrat Brandenburg nicht. Ihr Sprecher Wolfgang Seelbach fordert mehr Wahlfreiheit zwischen zwei- und dreijähriger Oberstufe und eine gründliche Durchforstung der Lehrpläne: "Wenn die Nachfrage nach einem 3-Jahres-Abi besteht, soll das ein Gymnasium auch anbieten dürfen." Auch er bestätigt den Trend zur 13-jährigen Hochschulreife an den brandenburgweit 16 Oberstufenzentren und 33 Gesamtschulen. ..."

rbb-online 14.3.2014: Wenn der Druck zu groß wird

 

Brandenburger Eltern wünschen Wahlfreiheit

Das kann Wolfgang Seelbach bestätigen – er ist Sprecher des Landeselternrates in Brandenburg: "Wir haben hier Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe – die haben 170 Prozent Anmeldungen. Daran sehen Sie, dass Eltern ihren Kindern durchaus das 13-jährige Abitur ermöglichen wollen", sagt er rbb-online. Aber flächendeckende Rückkehr zu G9 will er deshalb nicht. Schnellläufer-Klassen müssten möglich sein, das meint übrigens auch Stockhausen-Döring.

Auch Wolfgang Seelbach plädiert für Wahlfreiheit, auch er wünscht sich mehr Gesamtschulen, und dass Gymnasien sowohl G8 als auch G9 anbieten. Nur sei die Situation in einem Flächenland wie Brandenburg natürlich grundsätzlich anders: "2030 werden wir nur noch die Hälfte der Schüler haben. Wir werden also irgendwann pragmatisch Schulen zusammenlegen und Schulzentren einrichten müssen." Hier Wahlfreiheit zu schaffen, vor allem außerhalb des gut versorgten Speckgürtels: Eine Herausforderung.

Weiter mit G8? Lehrpläne ausdünnen – dafür gebe es auch keinen politischen Willen, meint Seelbach, der das persönlich wohl ganz gut fände: "Da reden dann immer alle Fachlehrer mit, und jeder findet natürlich immer sämtliche Inhalte im eigenen Fach unverzichtbar." Zwei kleinere Unterthemen seien im Mathematik-Lehrplan in den vergangenen Jahren nach langem Feilschen gestrichen worden, fällt ihm als Beispiel ein.

Brandenburg aktuell 11.3.2014 zum Jahrestag von Winnenden

rbb: "Fünf Jahre ist der Amoklauf von Winnenden her. Als Reaktion darauf entwickelte die Brandenburger Landesregierung Notfallpläne für Schulen. Es wurden bauliche Schutzmaßnahmen empfohlen, z.B. von außen nicht zu öffnende Klassenraumtüren oder Lautsprecheranlagen.

Das Cottbuser Max Steenbeck Gymnasium, mit Alarmknöpfen und Spionen in den Klassenzimmertüren ist die Ausnahme. Baulich gesichert sind nur wenige Schulen gesichert. Die Kommunen haben für den Amokschutz kein Geld und vom Land gibt es nur Empfehlungen, finanzielle Unterstützung gibt es nicht. Nach dem Amoklauf von Winnenden gab das Ministerium die Empfehlung aus, die Schulen technisch entsprechend nachzurüsten."

"Die Kommunen haben kein Geld dafür und das Land will nicht bezahlen."

Wolfgang Seelbach: "Im Grunde genommen heißt es ja: 'wer bestellt, bezahlt'. Da gibt es wie in so vielen Dingen einen Streit zwischen den Kommunen und dem Land. Wir als Eltern fordern, dass sich die staatlichen Organe da einigen. Es kann  nicht sein, dass auf Dauer immer einer das auf den anderen schiebt und nichts passiert."

rbb: "Niemand kontrolliert, wie die Schulen ausgestattet sind."

Frau Dr. Münch: "Schulgebäude ... sind Sache des Trägers. Aber selbstverstädlich haben wir gemeinsam die Verantwortung für die Sicherheit der Kinder. ... Wir schreiben nur nicht vor, welches System ... installiert wird."

Flüchtlingskinder: Schulen rufen um Hilfe

"In Brandenburg treffen immer mehr Flüchtlinge ein, darunter Kinder, die kein Deutsch sprechen, traumatisiert sind und noch nie eine Schule besucht haben. Das sorgt mancherorts für Schwierigkeiten im Unterricht. Der Landeselternrat warnt vor einer Überlastung und fordert mehr Unterstützung vom Land. ...

"Wir haben zwölf Kinder, die kein Wort Deutsch sprechen. Sie in den normalen Unterricht zu integrieren, ist kaum möglich", sagt Schulleiterin Karin Trommer. ...

Der Landeselternrat berichtet über Hilferufe dieser Art von vielen Schulen. "Wir bekommen Rückmeldungen von Eltern und Lehrern, die vor einer Überforderung warnen", sagt Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats. So hätten viele Schulen schon alle Hände voll damit zu tun, behinderten Kindern ein besonderes Maß an Betreuung zu bieten. Für die Bedarfe von Flüchtlingskindern würden die Ressourcen oft nicht ausreichen. "Es sind nicht nur die fehlenden Deutschkenntnisse. Einige Kinder sind von den Erlebnissen in ihrer Heimat traumatisiert. Sie brauchen psychologische Betreuung", erzählt Seelbach." moz, 11.3.2014

moz 21.2.2014 Eltern fordern Abi nach 13 Jahren

"Auch in Brandenburg, wo seit 2006 an Gymnasien das Abitur nach zwölf Jahren erlangt wird, gibt es Klagen. "In der 11. Klasse kommen die Jugendlichen kaum zu Freizeitaktivitäten, der Druck auf die Psyche ist oft hoch. Das ist nicht gesund", warnt Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats. Er begrüßt deshalb den Trend in den anderen Ländern und erhofft sich davon eine Belebung der Debatte in der Mark.

"Eltern brauchen ein Wahlrecht", findet er. Dies gebe es zwar grundsätzlich in Brandenburg, da an Gesamtschulen und Oberstufenzentren weiterhin nach 13 Jahren die Hochschulreife erlangt wird. Aber die Option bestehe nicht flächendeckend. "Die wenigen Gesamtschulen sind meist völlig überlaufen. Auch daran sieht man, dass viele Eltern für ihre Kinder den längeren Weg zum Abitur bevorzugen", argumentiert Seelbach. 

Ziel müsse laut Elternrat sein, dass die Familien in jeder Stadt die Wahl haben, welchen Weg ihr Kind wählt. Konkret schlägt Seelbach vor, entweder den einzelnen Gymnasien die Wahl zu lassen, ob sie das Abitur nach zwölf oder 13 Jahren anbieten oder aber dafür zu sorgen, dass Eltern sogar an der Schule wählen können."

Siehe auch hier: "Breites Bündnis macht bundesweit Front gegen Turbo-Abi" 

Turbo-Abi: "Gute Nacht, G8!"   Artikel im Prignitzer

MAZ 30.1.2014: 1000 neue Lehrer gesucht

"Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats, ruft außerdem die Kommunen dazu auf, „sich Gedanken zu machen, wie sie attraktiver werden können“. So könnten zugezogene Lehrer bei der Wohnungssuche unterstützt werden." Siehe auch "Themen"  . Foto: dpa/MAZ

MAZ vom 22.1.2014, S. 5 "Lehrer Rauh hat ein Herz für Langschläfer"

Zum Zehn-Punkte-Programm von Robert Rauh befragt, antwortet Wolfgang Seelbach, Sprecher des LER: ""Die Anzahl der Unterschriften wächst auch hier [in Brandenburg]", ... . Der Verband wirbt auf seiner Homepage für die Initiative. Die meisten Punkte, die Rauh angeht, seien im Sinne der Brandenburger Eltern und Schüler, so Seelbach."

© dpa/moz

moz 19.12.2013 "Schulen erhalten Millionenbudget für Schulfahrten"

 

... "Ines Mülhens-Hackbarth, Vorsitzende des Landesschulbeirats, will indes noch keine Prognose wagen, ob die künftigen Mittel reichen. "Früher haben Lehrer nur ein Bruchteil ihrer Dienstreisekosten erstattet bekommen", erklärt sie. "Daher hatten sich die meisten nicht die Mühe gemacht, irgendetwas in den Ämtern abzurechnen. Es gibt also keine belastbaren Statistiken." Die Schulleiterin aus Fichtenwalde (Potsdam-Mittelmark) ist dennoch froh, dass jetzt eine oft kritisierte Regelungslücke geschlossen wurde.

 

"Wir haben seit Jahren auf das Problem hingewiesen, aber das Ministerium hat sich sehr spät bewegt", sagt der Vorsitzende des Landeselternrats, Wolfgang Seelbach. Teilweise seien die Kosten für die Pädagogen auch durch Sammelaktionen unter Eltern aufgebracht worden, ebenso konnten Freifahrtsscheine genutzt werden, die als Rabatte von Reiseveranstaltern und Jugendherbergen angeboten wurden. Abgesagt wurden Klassenfahrten wegen der ungeklärten Finanzierung nur in Einzelfällen, berichtet Seelbach. "Es gab immer wieder solidarische und kreative Lösungen."

Für Schüler und erwachsene Begleitpersonen ändert sich durch die neue Regelung des Ministeriums allerdings nichts. "Das Budget wurde allein für Lehrer eingerichtet", stellt Breiding klar. Kinder aus sozial schwachen Familien können bei Exkursionen und eintägigen Ausflugsfahrten aus dem Schulsozialfonds gefördert werden. Bei mehrtägigen Reisen bestand für Hartz-IV-Empfänger bislang die Möglichkeit, Zuschüsse aus dem Bildungspaket zu erhalten. "Klassenfahrten sind pädagogisch sinnvoll", sagt Seelbach. "Sie sind keine Luxusreisen.""

 

siehe auch den Artkel im Prignitzer

Die 5. Elternuni am 16.11.2013 stößt auf lebhaftes Interesse. Hier die Dokumentation der Elternuni 2007 - 2013: http://www.elternuni.net/

Die MAZ stellt zwei Mütter vor, die teilgenommen haben:

MAZ: Bericht von der Elternuni 2013    

© dpa/moz

MOZ 3.12.2013 Ministerium trickst bei Vergleichsarbeit

"Die Vergleichsarbeit für 19 000 Schüler in den sechsten Klassen sei im November katastrophal ausgefallen, berichten Elternvertreter. Dies hatte zu großem Unmut geführt, denn die Noten gehen zu 20 Prozent in das Halbjahreszeugnis ein, das wiederum mit entscheidend für die Aufnahme an weiterführenden Schulen ist. Auffällig viele Schüler hätten beim schriftlichen Test die Noten 5 oder 6 erzielt, erzählt Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrats. Dabei stünden die Bewertungskriterien des Tests schon länger in der Kritik. "Sie sind nicht differenziert genug", meint er." ...

"Indes fielen auch in den vergangenen Jahren die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten meist um eine Note schlechter als der Durchschnitt aus, berichtet Torsten Gärtner, Vorsitzender des Kreiselternrats in der Uckermark. "Man muss den Lehrplan darauf ausrichten, die Schüler vorbereiten, sonst sind sie mit dem Test überfordert", betont er.

© Stephan Röhl

In der Dokumentation zur Podiumsdiskussion "Die Schule im Dorf lassen?" zum Demografiebericht wird Herr Seelbach zitiert: "In Brandenburg stehen nächstes Jahr Kommunalwahlen (Mai) und Landtagswahlen (September) an. Wolfgang Seelbach ermutigte Eltern und Öffentlichkeit die Grundschulversorgung zum Thema zu machen: „Der Trend geht pro Bildung. Da soll noch Geld locker gemacht werden. Die Eltern sind an pragmatischen Lösungen interessiert. Ideologie spielt keine Rolle.“"

Die Podiumsdiskussion auf Youtube

Bericht des LER-Sprechers von der Veranstaltung mit einer Zusammenfassung der Podiumsdiskussion
2013 12 04 Bericht Böll Veranst Demograf[...]
PDF-Dokument [122.0 KB]

MAZ 2.12.2013: Sexting: Nacktbilder auf dem Schulhof

""Schulen sollten solche Vorfälle nicht verschweigen, sondern ihnen angemessen nachgehen.", fordert Andreas Menzel, Brandenburger Vertreter im Bundeselternrat. Viele Schulen hätten wohl Angst, dann in einem schlechten Licht dazustehen.

MAZ 21.11.2013 Nach Bluttat an 14-Jähriger: Eltern fürchten Internet-Risiken

""Sie machen sich Sorgen, weil die Kontakte über das Internet in den letzten Jahren sehr zugenommen haben.", sagt Wolfgang Seelbach, Sprecher des Brandenburger Landeselternrats. Er fordert: In den Schulen sollte stärker über die Risiken der Web-Kommunikation aufgeklärt werden. ... Elternrats-Chef bezweifelt jedoch, dass die Lehrer die Vorgaben gut umsetzen. "Wir machen die Erfahrung, dass sich viele um das Thema herumdrücken."  ... Günther Fuchs [GEW] ... wirbt darum, dass Eltern und Lehrer beim Thema Internet mehr kooperieren. Er wird dabei vom Landeselternrat unterstützt. "Eltern können die Initiative ergreifen, auf Lehrer zugehen und Spezialisten einladen", sagt Wolfgang Seelbach."

 

© MZV/Weiler

moz online 18.11.2013 "Seelbach neuer Sprecher"

Seelbach bleibt Sprecher                 

Dallgow (MZV) Wolfgang Seelbach aus Dallgow ist auf der konstituierenden Sitzung des Landeselternrates (LER) in Potsdam erneut zum Vorsitzenden beziehungsweise Sprecher gewählt worden. Im Vorstand sind neben ihm wieder Ulrike Schwenter (Uckermark) und Silke Löwe (Elbe-Elster) vertreten. Neu dabei ist Andreas Menzel aus Potsdam. Antje Lunderstedt wird für den LER weiterhin beim Runden Tisch Inklusion auftreten. 

Die Wiederwahl der vier Funktionsträger bedeutet Kontinuität in der Arbeit des LER und bestätigt den Kurs der letzten zwei Jahre, hieß es in einer Erklärung. Mit der Aufnahme von Andreas Menzel in den Vorstand verspricht sich das Gremium eine engere Zusammenarbeit mit dem Bundeselternrat.

 

Im Rückblick auf die vergangenen Jahre stellte Wolfgang Seelbach fest, dass sich die Zusammenarbeit mit dem Ministerium in letzter Zeit verbessert hat. "Mit der Einstellung weiterer Lehrkräfte für Gemeinsamen Unterricht, der Aufstockung der Vertretungsreserve und der finanziellen Unterstützung von behinderten Hortkindern wurde der Sparkurs in der Bildung aufgegeben und Forderungen der Elternschaft zumindest teilweise erfüllt", sagte er.

 

Die Zusammenarbeit innerhalb des Landesrates der Eltern sei in der vergangenen Wahlperiode konstruktiv und teamorientiert gewesen. "Das war ein wichtiger Grundstein für das hohe mediale Interesse an den Positionen der Elterngremien." Neben der Mitwirkung bei zahlreichen Verordnungen habe der LER auch auf Missstände hingewiesen und sich an der Diskussion bildungspolitischer Themen beteiligt. "Dabei haben wir uns von ideologisch zugespitzten Positionen abgegrenzt und sachbezogen argumentiert", meinte Seelbach rückblickend.

 

moz online 11.11.2013: Schulbeiräte mit immer weniger Schülern

""In der Regel sind nur drei bis fünf Schüler im Kreisschulbeirat dabei", sagt Wolfgang Seelbach, Sprecher des Landeselternrates. Im Havelland gab es in den vergangenen zwei Jahren gar keinen Schüler in diesem Gremium, berichtet er." ... "Der Landeselternrat hat eine weitergehende Forderung. Laut Seelbach sind Beratungslehrer in den Kreisen notwendig, die den Schülervertretern als Ansprechpartner dienen und sie unterstützen, ihre Forderungen zu formulieren und eventuell auch durchzusetzen."

Siehe auch Beschlüsse - Landesschulbeirat - Stärkung der Schülerräte .

rbb online, Politik 5.11.2013: "Brandenburg will weniger Schulämter"

"Die Eltern befürchten außerdem, dass die neue "Zwischenbehörde" in Potsdam nur neue Bürokratie schaffen wird, wie Wolfgang Seelbach vom Landesrat der Eltern in Brandenburg dem rbb sagte.
Es gebe Konflikte in der Schule, die schulintern nicht gelöst werden könnten, sagte Seelbach. Dann brauche man die Schulaufsicht und die Schulräte, die in der Lage seien, solche Konflikte zu bewältigen. Wenn die Eltern die Schulräte nicht kennen würden, sei das schon jetzt ein großes Problem. Es werde noch größer, wenn die Anzahl der Standorte verringert werde." "Elternrat besorgt über Amtsschließungen ... Auch Wolfgang Seelbach, Chef des Landesrates der Eltern Brandenburg, zeigt sich alles andere als begeistert."

rbb aktuell, 5.11.2013: Gesetzesentwurf zum Landesschulamt, LER-Sprecher als Studiogast

Als Studiogast verweist der Sprecher des Landesrates der Eltern in rbb aktuell vom 5.11.2013 darauf, dass die Präsenz der Schulräte vor Ort schon jetzt nicht ausreicht. Eine Verringerung der Standorte von 6 auf 4 mit entsprechend weiteren Wegen zu den Schulen ist da nicht hilfreich. Wenn pädagogisch verfahrene Situationen vor Ort nicht geklärt werden können, wird eine Schulaufsicht gebraucht, die ein offenes Ohr für die Elternsicht hat und konstruktiv an einer Lösung arbeitet. Das geht dann nicht per E-Mail oder Telefon.

Er begrüßt, dass die 52 Stellen für Schulräte erhalten bleiben. Die Befürchtungen in der Elternschaft, dass die neue Struktur mehr statt weniger Bürokratie schafft, sind noch nicht überzeugend ausgeräumt. Außerdem ist nicht geklärt, wie die Verringerung der Mitarbeiterstellen um 60 durch eine andere Organisation aufgefangen werden kann. Auf Nachfrage erklärt er, dass im Zuge der Mitwirkung im Landesschulbeirat die Elternschaft sich an der Diskussion um das Gesetz direkt beteiligen wird.

Verweise:

Elternqualifizierung vom LISUM Stand Jan 2017
Newsletter-Partizipation 2016-01.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
informative und leicht verständliche Broschüre des MBJS Alles zur Mitwirkung
Elternqualifizierung für Mitwirkung
Landesverband schulischer Fördervereine
Integration der zu uns Geflüchteten
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg
Elternuni 2007 - 2013
AWO-Broschüre des Projektbeirates Inklusion
Bundeselternvertretung Kitas
Bildungsministerium Brandenburg

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