Landesrat der Eltern Brandenburg
Landesrat der Eltern Brandenburg

Nachrichten aus Bildung und Elternmitwirkung

... hier in chronologischer Folge. Zu ausgewählten und nachgefragten Bildungsthemen können Sie auch unter dem Menüpunkt Themen Informationen und Positionen des LER nachlesen.

Wirtschaft fordert mehr Teamfähigkeit!

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelstages (DIHT) stellt fest, dass die Bewerber für Ausbildungsplätze in Deutsch und Mathematik besser geworden seien. Jedoch: Bei den "Sozialkompetenzen ... hat die Unzufriedenheit der Betriebe ... sogar noch zugenommen." Hier das vollständige Interview (Saarbrücker Zeitung, 27.12.2013). seel

Hessen: Verbesserungen bei der Bildung

Der schwarz-grüne Koalitionsvertrag sieht substantielle Verbesserungen für die schulische Bildung vor, die teilweise auch für Brandenburg diskussionswürdig sind. Hier aus meiner Sicht wichtige Vereinbarungen in Kürze:
Mehr Lehrkräfte pro Schüler
o Trotz rückläufiger Schülerzahl werden keine Stellen abgebaut, so dass sich die Schüler-Lehrkräfte-Relation in den nächsten 5 Jahren voraussichtlich um mehr als 6% verbessern wird.
Elternwille wird gestärkt
o Bestehende Schulformen, die von den Eltern akzeptiert sind, werden nicht geändert.
o Bei der Entscheidung über die Anzahl der Schuljahre bis zum Abitur, „G8“ oder „G9“, wird der Elternwille stärker berücksichtigt.
Mehr Freiheit für die Schulen
o Allen weiterführenden Schulen sollen „pädagogische Weiterentwicklungen“ ermöglicht werden.
o Gesamtschulen können jetzt auch binnendifferenziert organisiert werden, also ohne äußere Leistungsdifferenzierung. Die Schüler bleiben im Klassenverband und werden stärker individuell gefördert. Dazu wird die Klassengröße auf 25 gedeckelt und es findet eine wissenschaftliche Begleitung statt.
o Die Dauer des Weges zum Abitur wird flexibler gehandhabt. seel

Eltern, redet mehr mit euren Kindern! Sprachtherapie nach wie vor nötig.

Jeder vierte Erstklässler benötigt nach Recherchen der MAZ Sprachförderung. "„Die Auffälligkeiten beim Sprechen haben massiv zugenommen“, sagt Stolle. Das Problem sei inzwischen schichtübergreifend. Ob bildungsferne Schichten oder Akademiker: Eltern beschäftigen sich oft zu wenig mit ihren eigenen Kindern. So können diese das richtige Sprechen kaum noch üben."

So Logopäde Robby Stolle (Eberswalde, Barnim) in der MAZ vom 21.12.2013

Bild: F.Forbriger

Lehrkräfte erhalten in Zukunft Reisekosten bei Klassenfahrten erstattet.

Jetzt ist es endlich offiziell: Reisekosten der Lehrkräfte bei Klassenfahrten werden vom Land bezahlt. Diese eigentllich selbstverständliche Regelung wude in den letzten Jahren immer wieder von Lehrkräften und Eltern angemahnt. Aber erst Gerichtsurteile konnten die unwürdige Praxis stoppen, dass Lehrkäfte die Reisekosten aus eigener Tasche bezahlen mussten. Landeselternrat und Landesschulbeirat haben der neuen Verordnung nun im Mitwirkungsverfahren zugestimmt. Sollten die veranschlagten 1,82 Millionen Euro nicht reichen, wird nachverhandelt.

Einzelheiten in der PM des Ministeriums und in der moz vom 19.12.2013.

http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.350606.de

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1227185  seel

Robert Rauh, Träger des Deutschen Lehrerpreis 2013, hat eine unterstützenswerte Petition gestartet.

Infos hier

Vertretungsbudget wirft Fragen auf!

Jede Schule erhält ab 1.1.2014 ein Budget, um eigenständig Vertretungslehrkräfte einzustellen. Das werden voraussichtlich vor allem pensionierte Lehrer(innen) und Studenten mit Bachelor-Abschluss sein.

Ein Elternvertreter aus Teltow-Fläming hat dazu Fragen formuliert, die von allgemeinem Interesse sind. Diese sind mit Hinweisen des LER-Sprechers unter "Aus den Kreisen - TF" dokumentiert.

Landesrechnungshof Brandenburg

Bericht des Landesrechnungshofes

Der Bericht kritisiert insbesondere, dass bei den Schulversuchen in den Jahren 1998 bis 2009 die Wirksamkeit nicht ausreichend geprüft bzw. dokumentiert wurde. Das Konzept "Verlässliche Schule Brandenburg" hat nicht zu einer Reduzierung der ausgefallenen Unterrichtsstunden geführt. Es wird derzeit vom Ministerium überarbeitet.

Es sei wichtig, dass Schulversuche wie das Pilotprojekt Inklusive Grundschule "wirksam und nachhaltig durchgeführt werden". Den Einsatz von Vergleichsarbeiten in Zukunft auch nach wirtschaftlichen Kriterien zu planen, wird vom Rechnungshof befürwortet. 
Auf Nachfrage des LER-Sprechers hat das Ministerium dargelegt, dass die Anzahl der laufenden Schulversuche inzwischen deutlich reduziert wurden. seel

Zusammenfassung des Bildungsteils aus dem Bericht des Landesrechungshofs
LRH Bericht 2013 Zusammenfassung Bildung[...]
PDF-Dokument [81.4 KB]

Wo Ganztag draufsteht, ist nicht immer Ganztag drin!

Gemeinsame Resolution des Schulleitungsverbands Deutschlands und des Bundeselternrates konkretisiert die Anforderungen an Ganztag.

Neue PISA-Studie: Deutschland verbessert, Reformen greifen!

Die Ergebnisse der neuen PISA-Studie zeigen für Deutschland einen Aufwärtstrend, der sich auf die Reformen stützt, die nach dem PISA-Schock vor 13 Jahre an den Schulen begonnen wurden. Verbesserungen gibt es beispielsweise bei:

  • Ganztagsunterricht
  • Methodenvielfalt
  • fachliche und didaktische Fortbildungen der Lehrkräfte
  • Evaluation der Schulen ("Schul-TÜV")
  • interne Prozesse, wie Schulentwicklung und Schulprogrammarbeit.

Es gibt aber keinen Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. In den nächsten Jahren sind Engpässe bei der Lehrkräfteversorgung zu erwarten, da in einigen Fächern jahrelang zu wenig ausgebildet wurde. Die Verbesserung der Unterrichtsqualität ist noch längst nicht überall angekommen. Individuelle Förderung ist angesichts großer Klassen häufig noch Wunschdenken. seel

Birkenwerder: Wohnheim für behinderte Kinder und Jugendliche erhalten!

Der Kreiselternrat Oberhavel setzt sich für das Behindertenwohnheim in Birkenwerder ein, weil es ein "bundesweit beachtetes und beispielhaftes Bildungsprojekt ist". PM des KER OHV

Bundeselternrat zur Beteiligung von Migranten in der Elternmitwirkung
BER_Resolution_Gemeinsam_in_Vielfalt_HPT[...]
PDF-Dokument [99.5 KB]

Koalitionsvertrag: 6 Milliarden an die Länder für Bildung, aber Kooperationsverbot bleibt!

Eine erste Analyse des Koalitionsvertrages von CDU/CSU und SPD ergibt für die Schulen und Elterninteressen ein durchwachsenes Bild. Für Krippen, Kitas, Schulen und Hochschulen sollen im Laufe der Legislaturperiode 6 Milliarden Euro bereit gestellt werden (Seite 88). Es wird sich zeigen, wieviel davon an den Schulen tatsächlich ankommt. Ein eventueller Nachschlag ist lediglich für die Kinderbetreuung vorgesehen. seel

Koalitionsvertrag 2013 von CDU/CSU und SPD: Kurze Einschätzung des Bildungsteils
Zum Koalitionsvertrag 2013.pdf
PDF-Dokument [83.9 KB]

Deutscher Lehrerpreis 2013 verliehen: Bei der Verleihung des Deutschen Lehrerpreises am 25.11.2013 in Berlin wurden nicht nur einzelne Lehrkräfte geehrt, sondern auch besonders innovative Schulkonzepte. Alle Projekte sind fächerübergreifend und relativ einfach von anderen Lehrkräften zu übernehmen, zumindest in angepasster Form.

1. Preis: Eine Klasse schreibt ein gut und intensiv recherchiertes Lexikon über die Heimatstadt. Das Buch wird gedruckt und verkauft.

2. Preis: Eine Förderklasse schreibt und erstellt ein Kinderbuch zum Thema Mobbing. Sie gehen damit auf Tournee.

3. Preis: Eine Klasse erlebt die deutsch-deutsche Grenze per Fahrradtour mit Zeitzeugen.

 

Sonderpreise u.a.:

"Lernen in Lernlandschaften", Unterricht findet in offener Form ohne traditionelle Klassenzimmer statt.

"fair future Jahr" Schüler verhalten sich nachhaltig, z.B. auf dem Schulweg CO2-sparend. seel

 

Hier die Preisträger!

ZVA 6 in Deutsch schlecht ausgefallen: Bewertung wird neu angepasst!

Die ZVA6 ist in Deutsch sehr schlecht ausgefallen. Das Ministerium hat die Bewertung deshalb nachträglich angepasst. Elterngremien hatten schon seit Jahren die Bewertung als zu undifferenziert kritisiert.

 Zur aktuellen Situation: Artikel in der MAZ    Artikel in der pnn

 Zur Historie:  Schreiben des KSB HVL an MBJS 2008/09     

Kommentar "Unrühmliches Ende einer gescheiterten Reform", auch in ähnlicher Fassung als Leserbrief in der MAZ vom 29.11.2013
ZVA6 Kommentar des Landeselternsprechers[...]
PDF-Dokument [97.9 KB]
Pressemitteilung des LER-Vorstands
PM zu Bewertungsänderung ZVA6.pdf
PDF-Dokument [203.1 KB]

 

Demografiebericht: Schon wieder Schulschließungen?

Anlässlich der offiziellen Übergabe des Demografieberichtes "künftige Modelle der Grundschulversorgung im ländlichen Raum" und Pressemeldungen, dass schon wieder Schulschließungen im ländlichen Raum anstehen, fordert der Sprecher des Landesrates der Eltern, das Konzept der Kleinen Grundschule beizubehalten und wo nötig noch kreativ zu erweitern. Den Kindern der Jahrgänge 1 bis 4 sind keine weiten Schulwege zuzumuten ... Weiterlesen

Landesrat der Eltern neu konstituiert: Der Landesrat der Eltern (LER) hat sich am 16.11.2013 turnusmäßig neu konstituiert. Die Sitzung fand im Anschluss an die Elternuni in der FH Potsdam statt. Die Mitglieder des LER waren in den letzten Wochen von den Kreiselternräten bestimmt worden. 

Als Sprecher wurde Wolfgang Seelbach (HVL) wiedergewählt. Im Vorstand sind neben dem Sprecher wieder Ulrike Schwenter (TF) und Silke Löwe (EE) vertreten. Neu im Vorstand ist Andreas Menzel aus Potsdam.

Die Wiederwahl von drei Vorstandsmitgliedern bedeutet Kontinuität in der Arbeit des LER und bestätigt den Kurs der letzten zwei Jahre, in denen der LER seine öffentliche Präsenz deutlich verstärkt hat. Mit der Aufnahme von Andreas Menzel in den Vorstand verspricht sich das Gremium eine engere Zusammenarbeit mit dem Bundeselternrat. seel

Pressemitteilung des LER-Vorstands zur turnusmäßigen Konstituierung am 13.11.2013 mit Neuwahlen
PM Neukonstituierung des LER.pdf
PDF-Dokument [314.4 KB]
Rückblick auf die Arbeit der letzten zwei Jahre
Rückblick von Wolfgang Seelbach auf die [...]
PDF-Dokument [103.3 KB]

"Gemeinsam für Gute Schule" in OHV: Eltern- und Lehrerrat begründen Zusammenarbeit!

Pressemitteilung des KER OHV vom 13.11.2013
KER_Presseinformation_13112013a.pdf
PDF-Dokument [29.0 KB]

Haasenburgheime in der Kritik: Die Diskussion ist nicht neu, aber nun ist der Bericht veröffentlicht.

Ministerin kündigt Schließung der Heime an.    Zusammenfassung des Berichts im tsp

Vollständiger Bericht    Stellungnahmen der Gegner geschlossener Unterbringung

Landesschulamt geplant: Die Gesetzesvorlage zum Landesschulamt liegt seit dem 5.11.2013 dem Kabinett vor und wird in erster Lesung vermutlich Ende November parlamentarisch beraten. Der Landeselternrat erwartet von der Reform mehr Präsenz der Schulaufsicht vor Ort, sieht jedoch die Schließung von Standorten als nicht hilfreich an. Die Stellungnahme des LER-Sprechers als PDF-Datei ...

Stellungnahme des LER-Sprechers und Zusammenfassung des Interviews in "rbb aktuell"
LER-Sprecher zum geplanten Landesschulam[...]
PDF-Dokument [188.7 KB]
Hier der geplante neue Zuschnitt der 4 Regionalstellen des Landesschulamtes. Quelle: MBJS
Karte neue Schulamtsregionen.pdf
PDF-Dokument [891.0 KB]

Bundeselternrat fordert mehr Geld vom Bund für Bildung: Der Bundeselternrat setzt sich anlässlich der Koalitionsverhandlungen für eine Abschaffung des sogenannten Kooperationsverbotes in der Bildung ein, das die Zusammenarbeit von Bund und Ländern verbietet und damit vor allem auch die Finanzierung von Bildung durch den Bund verhindert. Diese "unsägliche" grundgesetzliche Regelung wurde 2006 im Zuge der Föderalismusreform eingeführt und hat sich als fatale Finanzierungsbremse für Bildung erwiesen.

Außerdem fordert er "länderübergreifend einheitliche Rahmenbedingungen".

Hier die vollständige Erklärung des Bundeselternrates "Vom Kooperationsverbot zum Kooperationsgebot"
Bundeselternrat Vom Kooperationsverbot z[...]
PDF-Dokument [217.8 KB]

Schulleistungsvergleich: Brandenburg in der Spitzengruppe, soziale Herkunft entscheidend

Beim bundesweiten Schulleistungsvergleich Mathematik und Naturwissenschaften liegen alle ostdeutschen Bundesländer in der Spitzengruppe. Mehr in der PDF-Datei:

Ergebnis, Interpretation und Analyse in Kürze (überarbeitete Version vom 10.11.)
LER-Sprecher zum Schulleistungsvergleich[...]
PDF-Dokument [186.1 KB]
Originalbericht in Kurzform auf 36 Seiten
Schulleistungsvergleich MathNat2012 Zusa[...]
PDF-Dokument [1.2 MB]

Pilotschulen Inklusion: Zwischenbericht
Vor einem Jahr begannen 84 Grundschulen mit einem neuen Inklusionskonzept. Wesentliche Bestandteile sind:

  • pauschale Mittelzuweisung für Lernende mit Förderbedarf "LES" (Lernen, Verhalten, Sprache)
  • im Gegenzug Aufnahme aller Schüler(innen) mit diesen Förderbedarfen
  • Klassenrichtfrequenz 23, maximal 25
  • teilweise Doppelsteckung von Lehrkräften und Sonderpädagogen
  • mehr individuelle Förderung aller Lernenden in der Klasse.

Am 27.9.2013 wurden nun erste (Zwischen-)Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitung bekannt.

Presseinfo der Ministerin   MOZ vom 27.9.2013   pnn vom 28.9.2013

Elternveranstaltung in OPR siehe "Aus den Kreisen"

Zwischenbericht der Uni Potsdam Pilotschulen Inklusion
Uni Pdm._wissensch. Begleitung Pilotschu[...]
PDF-Dokument [689.1 KB]
Zwischenbericht des LISUM zu Pilotschulen Inklusion
LISUM_wissensch. Begleitung Pilotschulen[...]
PDF-Dokument [367.4 KB]
Der Sprecher des LER zu den ersten Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung
LER Stellnahme wissBeglInklusion.pdf
PDF-Dokument [235.4 KB]

Sprachförderung: Forderungen des Bundeselternrates (BER)

  • einheitliche bundesweite Standards bei der Feststellung der Sprachkompetenz
  • individuelle Förderpläne
  • Kontinuität der Maßnahmen während der Ausbildung
  • Ausbildungsmodul "Deutsch als Zweitsprache" verpflichtend und bundeseinheitlich für Lehrkräfte, Erzieher(innen) und Ausbilder
  • Qualifikation zur Feststellung des Sprachstandes, Spracherwerb u. a.
  • praxisorientierte Forschung
  • Zusammenarbeit aller Beteiligten

LINK zur Resolution

 

Bei Nachfragen für Referenten bitte an Andreas Menzel wenden:  an.menzel1@googlemail.com . Er koordiniert die Zusammenarbeit von LER Brandenburg und BER.

Bundeselternrat zur Sprachförderung Sek 1+2, hier der vollständige Text
Resolution_FT03-2013 Sprachkompetenz.pdf
PDF-Dokument [209.5 KB]

Bertelsmann-Studie: Eltern wollen mehr Ganztagsangebote.

Am 4.8.2013 hat die Bertelsmann-Stiftung eine umfassende Studie zur Ganztagsbeschulung herausgegeben. Fazit vom Vorsitzenden Herrn Dräger:

“Ein Rechtsanspruch auf einen Ganztagsplatz ist der entscheidende Hebel für eine staatliche Investitionsoffensive. Dann müssten die Länder das konzeptionelle Vakuum füllen und gemeinsame Qualitätsstandards erarbeiten, damit die Ganztagsschule ihre Potenziale auch entfalten kann.”

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass ein überwiegender Teil der Elternschaft eine Ganztagsbeschulung für ihr Kind wünscht, aber das Angebot nicht reicht.

PM mit Verweisen zur Studie

-->  Hausaufgaben abschaffen?

Eine neue Debatte über Hausaufgaben wird von der anerkannten Sozialforscherin Jutta Almendinger ausgelöst und in der MAZ vom 5.8.2013 als Leitartikel groß in Szene gesetzt. Almendinger wolle alle Hausarbeiten abschaffen, da Hausaufgaben alten Stils soziale Ungleichheit zementiere. Kinder, deren Eltern nicht helfen könnten, seien benachteiligt. Voraussetzung sei der Ausbau der Ganztagsschulen.



Stellungnahme des LER-Sprechers zum Thema
2013 08 05 Stellungnahme Hausaufgaben.pd[...]
PDF-Dokument [126.6 KB]

--> Ein Jahr Pilotschulen Inklusion: eine erste Bestandsaufnahme

Das Bildungsministerium veröffentlichte am 30. Mai eine Broschüre "Schule für alle - erste Bilanz und Ausblick". Darin werden unter anderem der derzeitige Stand des gemeinsamen Unterrichts und die nächsten Schritte vorgestellt. Der Landesrat der Eltern (LER) wird sich im Herbst 2013 mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Begleitung beschäftigen. Die bisherigen Rückmeldungen sind sehr unterschiedlich. 

--> Inklusion ja - aber richtig! Die AWO hat am 5.3.2013 eine Internetseite zur gleichlautenden Kampagne eingerichtet, an der sich auch der LER beteiligt.

Reaktionen des LER, der GEW und der Oppositionsparteien
1 Jahr Pilotschulen Inklusion.pdf
PDF-Dokument [302.2 KB]
Dieser Grundsatzbeschluss des LER von 2011 zur Inklusion wurde schon teilweise verwirklicht.
40 2011 PM Inklusion.pdf
PDF-Dokument [306.0 KB]

Eltern aus LOS starten Petition gegen Unterrichtsausfall und für mehr Lehrer!

Der Kreiselternrat (KER) Landkreis Oder Spree (LOS) bemängelt, dass an den Schulen teilweise 10% des Unterrichts ausfalle und fordert mehr Lehrkräfte. Darüber hinaus seien die Klassenfrequenzen zu hoch und müssten auf 23-25 Lernende pro Klasse gesenkt werden. Hintergrund ist eine Diskussion im Bildungsausschuss Storkow über offenbar unumstrittene 9,5% Unterrichtsausfall an der dortigen Europa-schule vom 5. März bis 26. Mai. Die Petition wird u.a. vom KER Potsdam und den Sprecher(inne)n der KER HVL, MOL und TF unterstützt.
Der Sprecher des Landeselternrates (LER) zeigt sich besorgt über die krassen Beispiele von Unterversorgung und hat sich in der Sache an das Ministerium gewendet. Der Unterrichtsausfall ist am Ende des Schuljahres gesunken, ist aber immer noch zu hoch. Sobald Ergebnisse des Petitionsverfahrens vorliegen, werden wir berichten. Die Neueinstellung von nur 450 bzw. 550 Lehrkräften im Sommer 2012 und 2013 hatte der LER in den Medien als zu knapp kritisiert. Die meisten Parteien fordern inzwischen eine Aufstockung der Lehrkräftestellen, was sich aber im Haushalt leider nicht niedergeschlagen hat. 

Siehe auch "Aus den Kreisen - LOS"  vollständiger Text der Petition

Unterrichtsausfallstatistik und Position der Ministerin

Zitate im Pressespiegel vom 6.6.2013

Schulsozialarbeit stärken!

Der LER fordert Kreise, Land und Bund auf, für die Weiterfinanzierung der am Jahresende auslaufenden Mittel für Schulsozialarbeit, die nach dem Bildungs- und Teilhabepaket finanziert wurden, zu sorgen. Dabei sind alle Kreise zu unterstützen, unabhängig davon, wie die Mittel verwendet wurden.

Anlass ist das Auslaufen der Mittel für Schulsozialarbeit aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Es gibt aber weiterhin Bedarf, wie die Auslastung zeigt. Die Kreise, die befristete Stelleneingerichtet haben, sollen die Möglichkeit erhalten, diese weiterzuführen, die anderen Kreise sollen aber nicht benachteiligt werden und entsprechende Mittel weiterhin zur Verfügung haben.

Jede Schule sollte mindestens eine Stelle für Schulsozialarbeit erhalten, denn die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass an allen Schulen Bedarf an Schulsozialarbeit besteht. Die Bildungsministerin hat wiederholt erklärt, dass die Landesregierung die Stellen nicht weiterfinanzieren kann, so auch in der Antwort auf eine Kleine Anfrage Ende November 2013.

 Beschluss des LSB  Artikel MOZ vom 7.12.2013 

Antwort auf eine Kleine Anfrage zur Schulsozialarbeit

Verweise:

Elternqualifizierung vom LISUM Stand Jan 2017
Newsletter-Partizipation 2016-01.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
informative und leicht verständliche Broschüre des MBJS Alles zur Mitwirkung
Elternqualifizierung für Mitwirkung
Landesverband schulischer Fördervereine
Integration der zu uns Geflüchteten
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg
Elternuni 2007 - 2013
AWO-Broschüre des Projektbeirates Inklusion
Bundeselternvertretung Kitas
Bildungsministerium Brandenburg

 Anzahl Besucher seit 16.11.2013

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Landesrat der Eltern Brandenburg