Landesrat der Eltern Brandenburg
Landesrat der Eltern Brandenburg

Rahmenlehrpläne

Abschlussbericht Rahmenpläne online ...

... mit allen Fächern, von Altgriechisch bis Wirtschaft!

22.11.2015 MAZ online: Debatte um neuen Rahmenplan: "Fachlehrer dürfen nicht eingespart werden"

Interview in MAZ-online zum neuen Rahmenplan:
Wolfgang Seelbach warnt vor möglichen Folgen der Zusammenlegung von Fächern:  "Fachlehrer dürfen nicht eingespart werden!"
Andererseits betont er, dass die Schulen "diesen fächergreifenden Unterricht als Chance begreifen" können.
Denn: "Das problem- und handlungsorientierte Lernen ist mit fachübergreifenden Projekten gut umsetzbar. Die Schüler sind besser motiviert und behalten das Wissen erfahrungsgemäß auch über einen wesentlich längeren Zeitraum. Gerade im 5. und 6. Schuljahr ist die Neugier groß, das sollte man nutzen und Interesse an Technik und Naturwissenschaft wecken."

Landeselternsprecher Wolfgang Seelbach geht davon aus, dass die Eltern sich "an der Umsetzung der Lehrpläne aktiv beteiligen" werden, auch vor Ort in den Schulen. Reicht die Vorbereitung bis Sommer 2017 nicht aus, "sollte eine Verlängerung offen gehalten werden:"

Hier das vollständige Interview:
http://www.maz-online.de/Brandenburg/Neuer-Rahmenlehrplan-als-Chance-fuer-langweilige-Faecher

 

Siehe auch:

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Trotz-Protest-Kein-Physik-Unterricht-mehr

http://www.maz-online.de/Brandenburg/Rahmenlehrplan-Das-denken-die-MAZ-Leser

Interview mit Bildungsminister Baaske: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Bildungsminister-Guenter-Baaske-SPD-Rahmenlehrplan-Interview 

Oktober 2015, Rahmenpläne sind überarbeitet: siehe Bericht in der MAZ

Veröffentlichung erst Mitte Dez. 2015: Artikel in der MoPo

 

Erste Analyse der Anhörung zu den Rahmenplänen (MBJS, Bildungssenatorin)
60-15_RLP_Analyse_150423.pdf
PDF-Dokument [136.7 KB]

Eine erste Auswertung der Rückmeldungen ergibt eine Verschiebung der Einführungum um ein Jahr und vertiefte Diskussion über folgende Punkte:

- Geschichte in Klassen 7 und 8 
- Geographie in Klassen 8 und 9 sowie 
- Sexualerziehung
- Leistungsfeststellung und -bewertung
- Integration des Lehrplans Förderschwerpunkt „Lernen“ 
- Ausgestaltung des neuen Faches Gesellschaftswissenschaften in Klassen 5 und 6 (aus Geschichte, Geographie und Politische Bildung)
- Ausgestaltung des für Brandenburg neuen Faches Naturwissenschaften in Klassen 5 und 6 (aus Physik, Chemie und Biologie).

siehe unten PM des MBJS: "60-15_RLP_Analyse..."

 

Die neuen Rahmenpläne standen im Internet zur Diskussion. Auch der Landesrat der Eltern hat auf seiner Tagung am 21.3.2015 nach Anhörung von Fachleuten eine Stellungnahme erarbeitet.

Mehr Informationen zum Rahmenlehrplan

 

Präsentation des LISUM zu den wichtigsten Neuerungen im Entwurf des Rahmenlehrplans, gehalten vor dem Bildungsausschuss des Landtages
RLP PPT - Top 3_ABJS_08012015.pdf
PDF-Dokument [730.6 KB]

Stellungnahmen

 

 

Zur Diskussion: Stellungnahmen zum neuen Rahmenlehrplan

Stellungnahme des LER zu den Rahmenlehrplänen, beschlossen auf der Tagung am 21.3.2015
2015 03 21 Beschluss Rahmenlehpläne.pdf
PDF-Dokument [249.6 KB]
Erklärung des Arbeitskreises Naturwissenschaften am Pückler Gymnasium Cottbus
Eltern erheben Einspruch_2016.pdf
PDF-Dokument [85.1 KB]
Herr Seiring ist Geschichtslehrer und leitender Oberschulrat a.d.. Hier seine Position.
Seiring Stellungnahme RP Geschichte..pdf
.pdf Datei [196.2 KB]

Rahmenpläne in der Presse:

Berliner Zeiung vom 13.2.2015: Berliner Geschichtslehrer proben Aufstand

moz vom 21.01.2015: Revolution der Geschichtslehrer

MAZ vom 19.01.2015: Kampf um den Geschichtsunterricht

Tagesspiegel vom 17.01.2015: Bildung ist die halbe Miete. Verbände fordern ein Fach Ökonomie

MAZ vom 28.11.2014: Geschichte und Physik fallen unter den Tisch

Tagesspiegel vom 28.11.2014: Schulen sollen die Kinder erziehen

pnn vom 23.10.2014: Geschichtsunterricht ist Geschichte

Artikel in der MOZ vom 21.1.2015 "Revolution der Geschichtslehrer"
MOZ-online - RLP_Revolution der Geschich[...]
PDF-Dokument [142.2 KB]

"Geschichte darf nicht Geschichte werden." online-Petition von Robert Rauh

Foto: dpa/tsp

Schulen sollen die Kinder erziehen

 

28.11.2014 09:00 Uhr von

 

Die Kinder in und um Berlin bekommen neue Lehrpläne. Die Schule soll auf die Überforderung vieler Eltern reagieren und auch Medienkompetenz vermitteln.

... Zu den wichtigsten Neuerungen gehört, dass die Erziehungsaufgabe der Schule noch stärker in den Vordergrund rückt. Dies soll wohl der Tatsache Rechnung tragen, dass viele Familien nicht in der Lage sind, ihren Kindern Grundlagen des Miteinanders zu vermitteln.

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Die Schulen sollen deshalb übergreifende Themen wie Gewaltprävention, Gesundheitsförderung, Suchtprävention, kulturelle Bildung, Verbraucherbildung, Geschlechtergleichstellung und Berufsorientierung systematisch im Unterricht verankern. ...

In dieselbe Richtung zeigt auch die Tatsache, dass künftig Sprach- und Medienbildung fachübergreifend von allen Lehrern zu berücksichtigen sind...

Eine weitere einschneidende Veränderung besteht darin, dass es erstmals Lehrpläne gibt, die „aus einem Guss“ von Klasse eins bis zehn reichen. Zu den Konsequenzen gehört, dass thematische Doppelungen vermieden werden können, die sich bisher aus den separaten Plänen für die Grund- und Oberschulen ergaben. Dies könnte zur beabsichtigten „Entschlackung“ der Lehrpläne betragen, denn bisher ist es so, dass Themen wie beispielsweise der Nationalsozialismus in verschiedenen Schulstufen und Fächern immer wieder auftauchen, während für Themen wie etwa die Geschichte der DDR keine Zeit bleibt.

 

Zur beabsichtigten „Entschlackung“ soll auch beitragen, dass auf bestimmte Inhalte ganz verzichtet wird. Die Schüler sollen stattdessen Kompetenzen beherrschen, mit deren Hilfe sie sich die entsprechenden Inhalte selbst erschließen können. ...

Sorge gibt es auch über offene Fragen der praktischen Umsetzung. So ist völlig unklar, wie Lehrer künftig bei der Notengebung verfahren sollen, wenn Schüler mit und ohne Lernbehinderung in einer Klasse sitzen. Denn jetzt gilt für alle derselbe Rahmenplan, während bisher nach unterschiedlichen Lehrplänen unterrichtet wurde. Das bedeutete, dass der Lehrer bisher wusste, wie er eine bestimmte Leistung eines lernbehinderten Schülers bewerten sollte. Da für beide Schülergruppen künftig derselbe Rahmenplan gilt, muss entschieden werden, bei welcher Kompetenzstufe der Schüler mit und ohne Behinderung welche Note bekommt. ...

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/berlin/bildung-in-berlin-schulen-sollen-die-kinder-erziehen/11044732.html vom 28.11.2014

Foto: pnn

Artikel in der pnn:

 

""Neues Fach "Gesellschaftswissenschaften" in Berlin

 

Geschichtsunterricht ist Geschichte von Jana Kugoth

 

In den Klassen 5 und 6 gibt es in Berlin künftig keinen Geschichtsunterricht mehr. Das Fach soll gemeinsam mit Geografie und politischer Bildung gelehrt werden.

Dicke Bücher, viele Jahreszahlen, Auswendiglernen. ... Ab dem Schuljahr 2015/16 soll das anders werden. Die Bildungsverwaltung hat neue Rahmenlehrpläne erarbeitet. Die sehen vor, dass Geschichte, Geografie und politische Bildung für die Klassen 5 und 6 künftig zum Schulfach „Gesellschaftswissenschaften“ zusammengefasst werden ...

 

Robert Rauh, Geschichtslehrer und Lehrer des Jahres 2013, befürwortet die generelle Stoßrichtung des neuen Lehrplankonzepts. Mit dem Vernetzungskonzept zwischen den Fächern setzten sich die bisher isolierten Lehrinhalte wie Puzzlestücke zu einem großen Ganzen zusammen, sagt er. Wird beispielsweise in Biologie über das Auge gesprochen, werden die physikalischen Grundlagen gleich miterklärt, anstatt den Gegenstand in unterschiedlichen Fächern zu behandeln.

 

Weniger Inhalte, mehr Kompetenzen vermitteln

 

Ab der 7. Klasse wird es das Fach Geschichte wieder in seiner alten Form geben. Die Lehrer unterrichten den Nachwuchs über Karl den Großen und den 30-jährigen Krieg dann allerdings nicht mehr in chronologischer Reihenfolge, sondern in Klasse 7 und 8 nach sogenannten „Längsschnitten“. Vorgesehen sind Pflichtthemen wie Geschlechterollen, Migration oder Bildung und Erziehung. Rauh befürchtet: „Damit geht den Schülern das historische Basiswissen verloren.“ Aus seiner Erfahrung sei dieses Konzept eher für die Oberstufe geeignet.

Darüber hinaus möchte die Senatsverwaltung für Bildung künftig die „übervollen Lehrpläne“ verschlanken. ...

 

„Zahlen und Fakten können im Netz recherchiert werden“, sagt Rauh. Die Schüler sollen das Wissen anwenden sowie Prozesse beurteilen können und im Umgang mit Medien fit sein. ..."

Quelle: http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/904308/  23.10.2014

Verweise:

Elternqualifizierung vom LISUM Stand Jan 2017
Newsletter-Partizipation 2016-01.pdf
PDF-Dokument [1.2 MB]
informative und leicht verständliche Broschüre des MBJS Alles zur Mitwirkung
Elternqualifizierung für Mitwirkung
Landesverband schulischer Fördervereine
Integration der zu uns Geflüchteten
Vernetzungsstelle Schulverpflegung Brandenburg
Elternuni 2007 - 2013
AWO-Broschüre des Projektbeirates Inklusion
Bundeselternvertretung Kitas
Bildungsministerium Brandenburg

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